In dieser charmanten französischen Komödie kämpft die Rosenzüchterin Eve Vernet (Catherine Frot) in Burgund um den Erhalt ihrer traditionsreichen Gärtnerei. Mit Unterstützung von drei unkonventionellen Helfern, die mehr kriminelle als gärtnerische Erfahrung haben, setzt sie den gewagten Plan um, eine seltene Rose zu stehlen und ihre Leidenschaft für die Blumenwelt neu zu entfachen. Ein humorvolles und berührendes Abenteuer über Mut, Neuanfänge und die Kraft der Gemeinschaft. Laufzeit 95 Minuten. Vorführsprache Deutsch (mit Untertiteln). Eine Kooperation mit wabene
Viele spazieren durch Erlangen. Die meisten Menschen machen sich dabei keine größeren Gedanken über Bodenbeschaffenheit, Stufen oder Engstellen auf Gehwegen. Wie aber stellt sich die Sache aus der Perspektive von Rollstuhlnutzer*innen dar? Schon kurze Strecken können – gerade für Ungeübte – eine schweißtreibende Angelegenheit werden; kleine Hindernisse, die für „Fußgänger*innen“ kein Problem sind, erschweren das Vorankommen. Wenn Sie diesen Perspektivwechsel einmal selbst erleben möchten und ausprobieren wollen, wie weit Ihre Armmuskeln Sie bringen, können Sie dies bei unserem begleiteten „rollenden Stadtspaziergang“ tun. Natürlich bekommen Sie von unseren Expert*innen, die teilweise selbst Rollstuhlnutzer*innen sind, Tipps und Hilfestellungen sowie im lockeren Gespräch einen Einblick in das Thema „Barrierefreiheit im Stadtgebiet Erlangen“. Rollstühle und Begleitpersonen werden gestellt. Treffpunkt: ZSL e.V., Abteilung Beratung.Bildung.Begegnung. Luitpoldstraße 38
Viele spazieren durch Erlangen. Die meisten Menschen verlassen sich dabei zum größten Teil auf ihre Augen. Was aber tun, wenn die Augen nicht mehr so gut funktionieren oder jemand ganz blind ist? Wie nehmen sehbehinderte oder blinde Menschen Erlangen wahr? Welche Hilfsmittel und Hilfestellungen sind notwendig, um mit einer Sehbehinderung selbstständig durch die Stadt zu gehen? Ina Fischer (selbst blind) gibt Tipps, berichtet von ihren Erfahrungen und hilft Hemmschwellen abzubauen. Am Spaziergang kann jede/r mit Augenbinde oder einer Simulationsbrille teilnehmen. Material und Begleitpersonen werden gestellt. Treffpunkt: ZSL e.V., Abteilung Beratung.Bildung.Begegnung. Luitpoldstraße 38
Bücher lesen und mit anderen darüber reden, im lockeren Gespräch und doch versiert den eigenen Lektüreerlebnissen auf den Grund gehen und sich darüber austauschen. Dieses Semester widmen wir uns zeitgenössischer Literatur aus Irland. Wir beginnen mit Claire Keegan "Das 3. Licht". Die übrigen Titel bestimmt der Kurs.
Mitlesen und mitreden. Welche deutschsprachigen Romane werden aktuell heiß diskutiert? Wir begeben uns mitten ins Herz des Literaturbetriebs und lesen gemeinsam die Bücher der Saison, von denen es heißt, die seien ein Ereignis, das niemand verpassen dürfe. Gerechtfertigter Hype oder doch ein Flop? Wir bilden uns eigene Meinungen. Mit welchem Roman es losgeht, steht ab Ende Januar auf der vhs-Website. Die weiteren Titel wählt der Kreis nach einer Vorstellung durch den Leiter gemeinsam aus. Besonderes Extra: Durch eine Kooperation mit der Inhaberin finden die letzten drei Termine in den Räumen der Literarischen Buchhandlung Erlangen, Südliche Stadtmauerstr. 40, statt.
Ob der große Wendepunkt im eigenen Leben oder eine stille Beobachtung, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Auf dem Papier werden sie festgehalten und dem Vergessen entrissen. Im Seminar nehmen wir uns zwei Monate Zeit, um eine autobiografische Novelle zu verfassen, denn ein guter Text braucht Luft zum Atmen. Unterstützt durch Inputs des Kursleiters zu Stoffentwicklung und Schreibtechniken sowie dem Austausch untereinander entsteht bei jeder Teilnehmenden ein persönlicher Text, der anschließend seinen Platz im heimischen Bücherregal einnehmen darf.
Geeignet für Anfänger*innen und Fortgeschrittene Von den Meistern lernen. In diesem Workshop nähern wir uns dem Schreiben wie einem Handwerk: Wir sehen uns gemeinsam an, wie die Großschrifsteller*innen von Goethe bis Grass ihre Texte geschaffen haben und probieren ihre Ansätze in kurzen Übungen selbst aus: Wir visualisieren, meditieren, lesen uns ein oder schreiben einfach los, ohne nachzudenken. Einen Meisterbrief gibt es am Ende zwar nicht, dafür die Erkenntnis, mit welchen Techniken sich ganz neue Welten im eigenen Schreiben erschließen lassen.
Wir schreiben über uns selbst, um Erlebtes festzuhalten und zu reflektieren. Doch wie und für wen schreibe ich eigentlich? Wie gestaltet sich der Übergang von der persönlichen Erinnerung zum literarischen Kunstwerk? Diesen Fragen gehen wir im Kurs nach. Das Ausprobieren von Textformen wie Gedicht, Beschreibung oder Dialog liefert Schreibimpulse, um uns verschiedenen Lebensthemen anzunähern und ihnen Ausdruck zu verleihen. Beispiele aus autobiographischer beziehungsweise autofiktionaler Literatur geben uns zusätzlich Anregung und Inspiration. Dabei ermutigt das wertschätzende Feedback in der Gruppe, es liefert überraschende Perspektiven und unterstützt den eigenen Schreibprozess. Bitte mitbringen: Schreibutensilien, ein Erinnerungsfoto und einen persönlich bedeutsamen Gegenstand
Lassen Sie andere an dem von Ihnen verfassten Kurztext teilhaben. Bitte mailen Sie Ihren Text bis spätestens eine Woche vor dem Termin an: wabene@wabe-erlangen.de Stefanie Miller beteiligt sich an der Auswahl und wird den Abend auf amüsante Weise moderieren. Musikalische Umrahmung: Barbara Kloiber mit den vhs Gruppen "Singen mit Genuss" und "Singen International" Eine Kooperation mit wabene
E.T.A. Hoffmann ist neben Goethe der international wirksamste deutschsprachige Autor seiner Zeit. Zu Lebzeiten und über das 19. Jahrhundert wurde er in Großbritannien und Frankreich mehr geschätzt als in Deutschland. Sein Beitrag zur Literaturgeschichte liegt darin, dass er Märchen-, Gespenster- und andere Aberglaubensmotive auf neue Weise zu benutzen verstand, so dass sie zur eindringlichsten literarischen Erkundung gesellschaftlicher und psychologischer, vor allem auch psychopathologischer Phänomene und Probleme wurde. Er begründete damit die internationale Erfolgsgeschichte der Fantastischen Literatur.
Moses Mendelssohn (1729-1786) gilt als Schlüsselfigur der jüdischen Aufklärung. So verband er den jüdischen Glauben, dem er stets die Treue hielt, mit einer lebhaften Teilnahme an den philosophischen und theologischen Auseinandersetzungen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er war nicht nur ein Freund Lessings, sondern stand mit vielen nicht-jüdischen Schriftstellern und Gelehrten der Zeit in Beziehung. Diesen begegnete er stets mit Respekt und Wertschätzung, forderte beides jedoch auch ganz entschieden für sich und die jüdischen Religion ein. In einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus kann er deshalb für uns eine wichtige Leitfigur sein. Der Vortrag stellt vor dem Hintergrund von Mendelssohns Biographie zentrale Aspekte seiner Gedankenwelt heraus und zeigt auf, wie diese auch heute noch im jüdisch-christlichen Dialog befruchtend wirken können.
Ob als Legenden-Gestalt oder als Goethes Bühnenfigur - den "Faust" zu vertonen war schwierig. Goethe hätte sich Mozart oder Giacomo Meyerbeer als Komponisten gewünscht, aber Mozart war bereits tot. Wie durften Librettisten und Komponisten mit einem so "heiligen" klassischen Text umgehen? Deutschsprachige Komponisten fanden nach Form und Inhalt ganz andere Lösungen als ihre italienischen oder französischen Kollegen. So entstanden sehr unterschiedliche musikalische Werke: vom innigen Lied über das Oratorium bis hin zur Grande Opera.
Der Dichter des sogenannten Schwalbenliedes „Aus der Jugendzeit“ wuchs im ländlichen Oberlauringen auf. Mit seinem Bruder Heinrich streifte er durch Wald und Flur, fing Schmetterlinge und sammelte Käfer, Vogeleier und Schneckenhäuser. Was er in diesem „Waldkindergarten“ gelernt hatte, spiegelt sich wider in seinen Gedichten über Schmetterlinge und Stubenfliegen, Schwalben und Raben, Ratz und Katz und weiteres Getier. In den „Geharnischten Sonetten“, im „Liebesfrühling“ und in der „Weisheit des Brahmanen“ dienen Tiere wie Adler, Taube, Wolf oder Kamel auch als Allegorien. Der Erlanger Rückert-Kreis e.V. lädt zu einer vergnüglichen Reise durch „Rückerts Tierleben“ ein und berichtet von besonderen Ereignissen im Leben des Dichters und seiner Familie.
Eine der spannendsten Liebesgeschichten ist die von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. In seinem Buch "Zwei Blaue Reiter" erzählt Johannes Wilkes von dem Liebessommer im romantischen Kallmünz. Zusammen mit der Rezitatorin Magdalena Damjantschitsch lässt er zugleich ein Bild der expressionistischen Epoche entstehen.
Wir freuen uns auf die Lesung von Annegret Liepold, die ihren preisgekrönten Roman "Unter Grund" in wabene vorstellt. Nach Jahren kehrt Franka in ihre fränkische Heimat zurück – zu den Himmelsweihern, den Dörfern, dem Schweigen ihrer Familie. Erinnerungen brechen auf: an die Nullerjahre, an Freundschaften, die sie in die rechte Szene zogen. Damals suchte sie Zugehörigkeit, heute stellt sie Fragen – nach Schuld, Schweigen und der eigenen Vergangenheit. Ein eindringliches Debüt über Heimat, Verdrängung und die Suche nach sich selbst. Eine Kooperation mit wabene>/i>
2026 jährt sich die Erfindung der Fotografie zum 200. Mal. Lange Zeit galt sie als Handwerk. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie als Kunstform anerkannt, gesammelt und ausgestellt. Wir beschäftigen uns u.a. mit den Pionieren der Technik, Nadar und Eadweard Muybridge, mit den Pflanzenserien von Karl Blossfeldt, mit den Bauhaus-Vertretern Gertrud Arndt, T. Lux-Feininger, Lucia Moholy, mit der Entwicklung der Straßenfotografie, dem Erfolg der von Bernd und Hilla Becher begründeten Düsseldorfer Fotoschule samt deren erfolgreichen Schülern Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth, sowie den Grandes Dames der bundesdeutschen- und DDR-Fotografie Sibylle Bergemann, Barbara Klemm, Herlinde Koelbl und Helga Paris.
Der Impressionist Max Liebermann und der Expressionist Emil Nolde führten 1910 eine barsche Auseinandersetzung über den vermeintlich unmöglichen Malstil des jeweils anderen. Zeitlebens blieben sie verstritten. So unterschiedlich ihre Malweisen und Auffassungen auch waren, so übereinstimmend war ihr Faible für Gartenmotive. Beide waren Gartenliebhaber. Wir sehen Max Liebermanns impressionistische Bilder seines Grundstücks am Berliner Wannsee und Emil Noldes expressionistische Gemälde seines Bauerngartens in Seebüll an der Nordseeküste. So nähern wir uns den unterschiedlichen Künstlercharakteren.
In dieser mehrteiligen Vortragsreihe wird Kunstgeschichte einmal anders erzählt. Für jedes Jahrhundert nehmen wir eine Region Europas in den Fokus und beleuchten diese eingehend. So betrachten wir die Kunst des 15. Jahrhunderts der Niederlande, das 16. Jahrhundert führt uns nach Italien, im 17. Jahrhundert wenden wir uns nach Spanien, bevor unser Interesse im 18. Jahrhundert Frankreich gilt. - Von samtenen Stoffen und anmutigen Heiligen: Die Kunst der Niederlande im 15. Jahrhundert - Von überwältigender Schönheit und vollkommener Harmonie: Die Kunst Italiens im 16. Jahrhundert - Von frommer Kunstfertigkeit und strenger Eleganz: Die Kunst Spaniens im 17. Jahrhundert - Von zarter Sinnlichkeit und seidenen Roben: Die Kunst Frankreichs im 18. Jahrhundert
Sie haben Lust auf Neues, Spannendes und Unerwartetes? Sie sind begeistert von zeitgenössischer Kunst? Dann kommen Sie zur Direktorinnenführung und erhalten exklusive Einblicke in die große Einzelausstellung von Christoph Niemann. Das Kunstpalais bietet dem renommierten Künstler auf zwei Etagen Raum, seine Zeichnungen und Werke zu präsentieren. Lassen Sie sich von der Spontanität der Linie und Niemanns unverwechselbar humorvollem Stil überraschen! Amely Deiss nimmt Sie mit auf eine visuelle Reise und spricht auch über kuratorische Entscheidungen. Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt - Zahlung im Kunstpalais
Rebellisch, intensiv, verträumt… Malerei als Momentaufnahme. Diese Beschreibung weckt ihr Interesse? Dann kommen Sie zur Direktorinnenführung mit Amely Deiss und erhalten exklusive Einblicke in die Ausstellung "Dreck unter den Nägeln" von Eva Nüsslein. Das Kunstpalais zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der 1991 in Bamberg geborenen Künstlerin. Amely Deiss führt Sie durch das Kunstpalais und lässt Sie an Ihrer Faszination für den ganz eigenen Stil der Werke teilhaben. Kosten: 3 Euro zzgl. Eintritt - Zahlung im Kunstpalais
Träume, Erinnerungen, Geheimnisse oder die reine Vorstellungskraft. Oftmals liegen in der Malerei hinter der Figuration tiefere Bildinhalte verborgen. Mal subtil und mal ganz deutlich spielen Künstler*innen mit diesen Ebenen. Nicht nur malerisch technisch, indem sie sich zwischen Realität und Abstraktion bewegen, sondern auch motivisch. Häufig gehen beide Elemente miteinander Hand in Hand und entführen uns beim Betrachten in stimmungsvolle erzählerische Bildwelten, die auch die eigene Vorstellungskraft anregen. Unter den beteiligten Künstler*innen sind Meike Lohmann, Gerhard Rießbeck und Ute Wältring.
Weiche Baumwollstrümpfe, luxuriöse Glacéhandschuhe und wertvolle Wandteppiche – diese handwerklichen Produkte begründeten Erlangens Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus und brachten der „Fabrikstadt“ Erlangen für viele Jahrzehnte einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung. In den nachempfundenen Schauwerkstätten des Stadtmuseums werden diese Handwerke lebendig. Wie fertigte man die Strümpfe in vorindustrieller Zeit? Welche Arbeitsschritte führen zum Lederhandschuh? Neben diesen Herstellungsprozessen stehen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Handwerker im Fokus Treffpunkt: Foyer Kosten: 3,50 Euro sind an der Museumskasse zu bezahlen
Die Führung gibt einen Überblick über das Werk von Walter Moers, einem der originellsten und fantasievollsten Geschichtenerzähler und Comiczeichner der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Durch Figuren wie den flunkernden Käpt’n Blaubär oder das tabulose „Kleine Arschloch“ erlangte er in den 1990er Jahren Kultstatus. Mit seinen Zamonien-Romanen – darunter „Die Stadt der Träumenden Bücher“ – hat er ein literarisches Universum geschaffen, in dem sich Sprachwitz und zeichnerische Fantasie auf einzigartige Weise verbinden. Treffpunkt: Foyer Kosten: 3,50 Euro sind an der Museumskasse zu bezahlen
Die Brailleschrift, die Lupe und der Blindenlangstock, sind nur einige Beispiele, die für sehbehinderte und blinde Menschen unerlässlich sind. Was gibt es aber noch, damit man mit einer Sehbehinderung den „Durchblick“ im Alltag behält? Und wie können „sehende“ Menschen richtig unterstützen? Und was für Angebote gibt es im Stadtmuseum? Ina Fischer, dreifache Mutter, Aktivistin, Weltmeisterin und blind, gibt Einblick in ihren Lebensalltag, zeigt Hilfsmittel und erklärt, was sie sich von ihren Mitmenschen wünscht. Treffpunkt: Foyer Kosten: 3,50 Euro sind an der Museumskasse zu bezahlen
Das schauspiel erlangen lädt zum gemeinsamen Theaterschauen und anschließenden Diskutieren ein: Erleben Sie drei unterschiedliche Inszenierungen und erfahren Sie in den zwischengeschalteten Workshops aus erster Hand, welche Fragen Regieteam und Dramaturgie bei der Probenarbeit bewegt haben, wie es zum jeweiligen Kostüm- und Bühnenbild kam und wie das Schauspielensemble sich den unterschiedlichen Rollen genähert hat. Die Autorin Kiki Miru Miroslava Svolikova erzählt in "europa flieht nach europa" mit verspielten, plastischen Metaphern aus ungewohntem Blickwinkel die Geschichte Europas. Das Schauspielensemble, ein Live-Musiker und Svolikovas klang- und bildreiche Sprache lassen die Idee einer Wertegemeinschaft als szenisches Konzert auf der großen Bühne entstehen. Am 19. Dezember 1980 wurden der Rabbiner Shlomo Lewin und seine Partnerin Frida Poeschke in ihrem Haus in Erlangen kaltblütig ermordet. Natalie Baudy und Matthias Köhler rollen den Mord neu auf und entwickeln mit "Brauner Schnee" ein dokumentarisches Theaterstück zwischen True Crime und politischer Recherche. Die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek verfasste mit "Endsieg" eine tiefschwarze Humoreske auf den im Stück ungenannten Donald Trump, aber vor allem auf seine Wähler*innen: "Die Blonden gewinnen", schreibt Jelinek, "sie müssen gewinnen. Vorteil für Blond. Die Meister nicht nur in Deutschland, die Meister jetzt überall." Ein düsteres Spottgedicht auf alles, was uns lieb ist. Uns, dem Volk. Workshop: Montag, 9. März 2026, 19:30-21:00 Uhr: "europa flieht nach europa" – Vorstellungstermin: 26. März, 19:30 Uhr Markgrafentheater Großes Haus Workshop: Montag, 27. April 2026, 19:30-21:00 Uhr: "Brauner Schnee" – Vorstellungstermin: 15. Mai, 19:30 Uhr, Markgrafentheater Großes Haus Workshop: Montag, 22. Juni 2026, 19:30-21:00 Uhr: "Endsieg" – Vorstellungstermin: 25. Juni, 19:30 Uhr, Markgrafentheater Großes Haus Terminänderungen vorbehalten.
Auf vielfachen Wunsch bieten wir den gleichen Kurs auch mit Karten in der 3. Kategorie an. Das schauspiel erlangen lädt zum gemeinsamen Theaterschauen und anschließenden Diskutieren ein: Erleben Sie drei unterschiedliche Inszenierungen und erfahren Sie in den zwischengeschalteten Workshops aus erster Hand, welche Fragen Regieteam und Dramaturgie bei der Probenarbeit bewegt haben, wie es zum jeweiligen Kostüm- und Bühnenbild kam und wie das Schauspielensemble sich den unterschiedlichen Rollen genähert hat. Die Autorin Kiki Miru Miroslava Svolikova erzählt in "europa flieht nach europa" mit verspielten, plastischen Metaphern aus ungewohntem Blickwinkel die Geschichte Europas. Das Schauspielensemble, ein Live-Musiker und Svolikovas klang- und bildreiche Sprache lassen die Idee einer Wertegemeinschaft als szenisches Konzert auf der großen Bühne entstehen. Am 19. Dezember 1980 wurden der Rabbiner Shlomo Lewin und seine Partnerin Frida Poeschke in ihrem Haus in Erlangen kaltblütig ermordet. Natalie Baudy und Matthias Köhler rollen den Mord neu auf und entwickeln mit "Brauner Schnee" ein dokumentarisches Theaterstück zwischen True Crime und politischer Recherche. Die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek verfasste mit "Endsieg" eine tiefschwarze Humoreske auf den im Stück ungenannten Donald Trump, aber vor allem auf seine Wähler*innen: "Die Blonden gewinnen", schreibt Jelinek, "sie müssen gewinnen. Vorteil für Blond. Die Meister nicht nur in Deutschland, die Meister jetzt überall." Ein düsteres Spottgedicht auf alles, was uns lieb ist. Uns, dem Volk. Workshop: Montag, 9. März 2026, 19:30-21:00 Uhr: "europa flieht nach europa" – Vorstellungstermin: 26. März, 19:30 Uhr Markgrafentheater Großes Haus Workshop: Montag, 27. April 2026, 19:30-21:00 Uhr: "Brauner Schnee" – Vorstellungstermin: 15. Mai, 19:30 Uhr, Markgrafentheater Großes Haus Workshop: Montag, 22. Juni 2026, 19:30-21:00 Uhr: "Endsieg" – Vorstellungstermin: 25. Juni, 19:30 Uhr, Markgrafentheater Großes Haus Terminänderungen vorbehalten.
Theater spielen! Ja, das wollten Sie auch schon lange mal (wieder) machen? Dann geben Sie sich einen Ruck und kommen Sie zur Theaterwerkstatt! Wir sind eine offene, bunt zusammengewürfelte Gruppe und freuen uns über neue Mitspieler*innen. Jeden Montag verbringen wir eineinhalb vergnügte Stunden miteinander, in denen wir mit Übungen aus dem Improvisationstheater eine Szenenfolge erarbeiten. Kursleiterin Stefanie Miller gibt uns mit ihren Impulsen das nötige Handwerkszeug, damit wir am Ende begeistert unser eigenes kleines Theaterstück aufführen können. Am 6. Juli zeigen wir unsere Szenenfolge einem interessierten Publikum im Stufensaal des kubic. Eine Kooperation mit wabene
Frei nach dem Motto: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Was wollten Sie schon immer in einer Gruppe ausprobieren? Theaterspielen, improvisieren, tanzen, singen oder etwas ganz anderes? Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die über den Tellerrand schauen und sich in verschiedenen Formen kreativ entdecken und ausdrücken wollen. Spielerisch, humorvoll, offen – für alle, unabhängig von Alter und Haarfarbe. Bitte mitbringen: Neugier, bequeme Kleidung und rutschfeste, leichte Schuhe
In diesem Workshop lernen Sie, lebendiger vorzulesen und Ihr Lampenfieber in positive Energie zu verwandeln. Wie interpretiere ich einen Text, wie ein Gedicht? Erweitern Sie Ihre eigenen Gestaltungs- und Interpretationsmöglichkeiten. Vor der Textarbeit gibt es ein Körperaufwärmen sowie Sprech- und Stimmbildungsübungen. Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die ihre Ausdrucksmöglichkeiten durch Stimme, Gestik, Mimik, Blickkontakt und Körperhaltung verbessern möchten – für privates oder öffentliches Vorlesen. Eigene Texte sind willkommen.
Warum haben wir eigentlich eine solche Angst davor, uns lächerlich zu machen? Einige würden antworten: „Was für eine blöde Frage! Natürlich weil andere uns auslachen könnten!“ Die Schauspielerin Elke Wollmann findet es wunderbar, Menschen zum Lachen zu bringen. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen dem Mitlachen und dem Auslachen, aber das Entscheidende ist dabei immer, wie wir auf das Lachen der anderen reagieren. Im Englischen heißt "sich lächerlich machen" "to make a fool of oneself", also einen Narren aus sich machen. Die Kursleiterin lädt Teilnehmerinnen im geschützten Rahmen ein, die Lust am „Närrin sein“ zu entdecken. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, dicke Socken oder flache Hallenschuhe
Haben Sie schon einmal erlebt, welches kreative Potenzial in Ihrem Körper steckt? Theater bedeutet nicht nur das Auswendiglernen von Texten – es lebt von Bewegung, Fantasie und dem gemeinsamen Spiel. In diesem Kurs entdecken wir durch Theaterübungen, wie ausdrucksstark unser Körper ist. Durch Improvisationen, Theaterübungen und kreative Spiele stärken wir nicht nur unsere Vorstellungskraft, sondern auch unsere Bühnenpräsenz – also die Fähigkeit, im Moment zu sein, Raum einzunehmen und mit Selbstvertrauen aufzutreten. Es spielt keine Rolle, welche Sprache Sie sprechen oder ob Sie bereits Theatererfahrung haben – wichtig ist nur die Neugier und die Freude daran, sich in einem offenen und kreativen Umfeld auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, dicke Socken und Wasserflasche
Für Anfänger*innen In diesem Kurs lernen Sie, wie Techniken des Improvisationstheaters dabei helfen, souverän, flexibel und authentisch aufzutreten. Sie üben, auf Fragen und Situationen schlagfertig zu reagieren, Gespräche klar zu führen und auch in unerwarteten Momenten ruhig und konzentriert zu bleiben. Durch praktische Arbeit an Stimme, Körpersprache und Ausdruck gewinnen Sie Sicherheit und Vertrauen in Ihre Wirkung. Nicht nur im Berufsleben hilft das, überzeugend aufzutreten und dabei gelassen zu sein. Kian Schmalenbach spielt Improtheater beim Erlanger Verein FAUst aufs Auge e.V. Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Schuhe, Verpflegung für den Tag
Für Anfänger*innen Wie entstehen Charaktere und wie können sie eine Geschichte erzählen? In diesem Kurs lernen Sie, mit Methoden aus dem Improtheater lebendige Figuren spontan zu erschaffen. Wir üben, wie Körper, innere Haltung und Gefühle eingesetzt werden, um verschiedene Rollen glaubwürdig darzustellen. Dabei entdecken wir, wie Charaktere durch ihr Verhalten, ihre Ziele und ihre Beziehungen die Handlung voranbringen und beeinflussen. Hanna Burg spielt Improtheater beim Erlanger Verein FAUst aufs Auge e.V. Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Schuhe, Verpflegung für den Tag
Erlangen ist bekannt für seine Gastronomiedichte. Weniger bekannt ist, dass das schon seit 300 Jahren so ist: Bereits damals kam hier auf je 100 Einwohnende ein Gasthaus. So manches gibt es bis heute, andere leben in Namen von der Apfel- bis zur Schiffstraße weiter. Garküchen, Zunftherbergen, Hotels, Burschen- und Soldatenkneipen: Ihre Geschichten erzählen die Entwicklung Erlangens – von den Hugenotten bis zum Universitäts- und Garnisonsstandort, vom Brauerei-Boom bis zum Stadtwachstum nach 1945. Treffpunkt: Martin-Luther-Platz/Ecke Schulstraße
Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene Dieser Kurs wendet sich an stimmfreudige Chorsänger*innen, die lernen wollen, besser mit ihrer Stimme umzugehen. Mit Übungen zur Körperwahrnehmung, Lockerung und Atmung wollen wir unserer Stimme Kraft und Ausdruck verleihen. Mit den neu erworbenen Erfahrungen werden wir verschiedene Lieder und Arien interpretieren. Kursgebühr: 195 Euro Kursort: Gemeindezentrum St. Marien der Pfarrei Peter und Paul, An der Lauseiche 3, 91058 Erlangen-Bruck Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich bei Kath. Erwachsenenbildung Erlangen, Vordere Sterngasse 1, 90402 Nürnberg, E-Mail: info@keb-erlangen.de, Tel.: 0911 208111. Bitte überweisen Sie gleichzeitig mit der Anmeldung die Kursgebühr auf das Konto der Kath. Erwachsenenbildung: Liga Bank Nürnberg, IBAN: DE97 7509 0300 0005 1317 15, BIC: GENODEF1M05.
Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene Dieser Kurs wendet sich an stimmfreudige Chorsänger*innen, die lernen wollen, besser mit ihrer Stimme umzugehen. Mit Übungen zur Körperwahrnehmung, Lockerung und Atmung wollen wir unserer Stimme Kraft und Ausdruck verleihen. Mit den neu erworbenen Erfahrungen werden wir verschiedene Lieder und Arien interpretieren. Kursgebühr: 195 Euro Kursort: Gemeindezentrum St. Marien der Pfarrei Peter und Paul, An der Lauseiche 3, 91058 Erlangen-Bruck Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich bei Kath. Erwachsenenbildung Erlangen, Vordere Sterngasse 1, 90402 Nürnberg, E-Mail: info@keb-erlangen.de, Tel.: 0911 208111. Bitte überweisen Sie gleichzeitig mit der Anmeldung die Kursgebühr auf das Konto der Kath. Erwachsenenbildung: Liga Bank Nürnberg, IBAN: DE97 7509 0300 0005 1317 15, BIC: GENODEF1M05.
Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene Dieser Kurs wendet sich an stimmfreudige Chorsänger*innen, die lernen wollen, besser mit ihrer Stimme umzugehen. Mit Übungen zur Körperwahrnehmung, Lockerung und Atmung wollen wir unserer Stimme Kraft und Ausdruck verleihen. Mit den neu erworbenen Erfahrungen werden wir verschiedene Lieder und Arien interpretieren. Kursgebühr: 195 Euro Kursort: Gemeindezentrum St. Marien der Pfarrei Peter und Paul, An der Lauseiche 3, 91058 Erlangen-Bruck Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich bei Kath. Erwachsenenbildung Erlangen, Vordere Sterngasse 1, 90402 Nürnberg, E-Mail: info@keb-erlangen.de, Tel.: 0911 208111. Bitte überweisen Sie gleichzeitig mit der Anmeldung die Kursgebühr auf das Konto der Kath. Erwachsenenbildung: Liga Bank Nürnberg, IBAN: DE97 7509 0300 0005 1317 15, BIC: GENODEF1M05.
Für Fortgeschrittene und Anfänger*innen mit Sing-Erfahrung Mit Übungen zur Körperwahrnehmung, Lockerung und Atmung wollen wir unserer Stimme Kraft und Ausdruck verleihen. Mit den neu erworbenen Erfahrungen werden wir verschiedene Lieder und Arien interpretieren. Kursgebühr: 156 Euro Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich bei Kath. Erwachsenenbildung Erlangen, Vordere Sterngasse 1, 90402 Nürnberg, E-Mail: info@keb-erlangen.de, Tel.: 0911 208111. Bitte überweisen Sie gleichzeitig mit der Anmeldung die Kursgebühr auf das Konto der Kath. Erwachsenenbildung: Liga Bank Nürnberg, IBAN: DE97 7509 0300 0005 1317 15, BIC: GENODEF1M05.
Spannend und besänftigend, kraftvoll und federleicht, erdverbunden und beflügelnd. All das kann Gesang sein. Der Kurs steht allen offen, die gerne singen möchten, einfach, weil es Spaß macht. Die musikalische Reise führt in verschiedene Teile der Welt, um den Klang unterschiedlicher Kulturen zu erleben und mit anderen in wohltuende Mehrstimmigkeit einzutauchen. Chorerfahrungen oder Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Kooperation mit wabene
Gemeinsames Singen ist gesund, vermindert Stress und hebt die Stimmung. Ob das stimmt? Einfach ausprobieren! Alle können mitmachen. Eine Kooperation mit wabene 2 Plätze sind für Teilnehmer*innen der OBA (Offene Beratung und Freizeit-Angebote) der Lebenshilfe e.V. Erlangen reserviert.