Die acht Jahreskreisfeste und ihre Traditionen blicken auf eine uralte Geschichte zurück. Begibt man sich auf Spurensuche, führt sie uns zu den Kelten und Germanen, deren Feste später von christlichen Inhalten überlagert wurden. Der Jahreskreis umfasst vier Sonnenfeste und vier Mondfeste, die eng mit den Rhythmen der Natur verbunden sind. Im Vortrag werden Einblicke in die Ursprünge, die Bedeutung und Symbolik dieser Feste gegeben, sowie die dazugehörigen Räucherpflanzen vorgestellt. Entdecken Sie, wie diese alten Traditionen heute wieder an Bedeutung gewinnen und einen neuen Zugang zur Natur bieten könnten.
„Gott lacht nicht“ – diese Worte legt Umberto Eco in seinem Roman „Der Name der Rose“ dem Dogmatiker und Mörder Jorge von Burgos in den Mund. Und tatsächlich erscheint uns heute das Mittelalter als rigide, engstirnig und wissenschaftsfeindlich. Aber war es das? Anhand zentraler Fragen wollen wir zum Kern des mittelalterlichen Denkens vorstoßen: War das Mittelalter irrational? War das Mittelalter nur religiös? Wer waren die Ketzer? Gab es im Mittelalter Wissenschaft und so etwas wie eine „Aufklärung“?
Der kriminalgeschichtliche Vortrag berichtet über die eher düsteren Seiten der Vergangenheit und handelt von einer Justiz, die noch nicht auf Resozialisierung, sondern Sühne und Abschreckung ausgerichtet war. Im Fokus stehen u.a. die rechtlichen Grundlagen, die Art der Strafen, ihre Umsetzung, Orte der Justiz, die Person und das „Handwerkszeug“, des Scharfrichters, ausgewählte Kriminalfälle und Hinrichtungen. Anhand zahlreicher Quellen aus den Städten Erlangen und Nürnberg zeichnet der Erlanger Historiker Hartmut Heisig ein anschauliches Bild der Tätigkeit städtischer Scharfrichter in Mittelalter und früher Neuzeit.
Die Geschichte der Renaissance: eine Zeitenwende. Ausgehend von Italien ein Wendepunkt für Politik, Gesellschaft, Menschenbild, Kunst und Wissenschaft. Ein Tummelplatz schillernder Persönlichkeiten jedweder Couleur. Eine Zeit geprägt von Krieg, Mord, Intrigen aber auch unsäglicher Schönheit. Die bisherige klerikal geprägte Weltordnung - mit Gott im Mittelpunkt - wird zunehmend in Frage gestellt. Der Handel nimmt eine immer bedeutendere Rolle ein und schafft ein neues Bürgertum, das diesseits orientiert ist und die alten Feudalstrukturen aufbricht. In Kooperation mit der Seniorenquartiersarbeit Büchenbach und dem AWO Stadtteilprojekt Erlangen-Büchenbach
Die Auswanderung der in Frankreich verfolgten Hugenotten war ein die europäische Geschichte prägendes Flucht- und Migrationsereignis und für die Stadt Erlangen von zentraler kultureller Bedeutung. Von 1560 bis 1760 waren über zweihunderttausend Hugenotten von religiöser Verfolgung und der daraus folgenden Diaspora betroffen. Die Hugenottenzeit ist in Erlangen ein elementarer Bestandteil der Stadtgeschichte und prägt das Stadtbild und Lebensgefühl bis heute. Die Ankunft der Hugenotten in Erlangen ist aber auch aus wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive ein Ereignis von herausragendem Rang. Der Vortrag zeigt anhand von neu edierten Originalquellen, wie die Hugenotten und ihre neuen handwerklichen Techniken das Leben in Erlangen nachhaltig veränderten. Die neuen Erkenntnisse über die wirtschaftliche Organisation der Hugenottenmanufakturen wurden im Rahmen des interdisziplinären Universitätsbund-Projekts „E-HugO – Erlanger Hugenotten-Ordnungen Digital“ an der FAU Erlangen erarbeitet.
Ludwigskanal und Eisenbahnanbindung waren ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Voraussetzung, dass Erlangen sich zur Industriestadt entwickelte. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts galt die Hugenottenstadt als eine der ärmsten Kommunen Bayerns. Um 1900 waren Medizintechnik, Bier und Elfenbeinkämme aus der Regnitzstadt weithin begehrt. Während der Kanal nicht die hohen Erwartungen erfüllte, erwies sich die Bahn als Antriebsfeder des wirtschaftlichen Aufschwungs. Am Bahnhof trafen zeitweise drei Eisenbahnlinien aufeinander. Der reich bebilderte Vortrag erinnert an ein entscheidendes Kapitel der Erlanger Verkehrsgeschichte.
Im Kurs wird das Lesen von Dokumenten in Kurrentschrift geübt, vielleicht an einem Pfarrbuch oder einer anderen geeigneten Handschrift des 19. Jh. Die Teilnehmer können eigene Dokumente kleinen Umfanges als Übungstexte mitbringen. Wir üben und lesen nicht nur im Gesamtkurs, sondern auch in Kleingruppen. Das Ergebnis wird besprochen, ggf. ergänzt, berichtigt und fertiggestellt. Am letzten Kursabend sehen wir auf den Lern- und Übungsprozess zurück und bewerten unsere erworbenen Kenntnisse.
Die Erlanger Freimaurerloge "Libanon zu den 3 Cedern" wurde 1757 gegründet und ist somit eine der ältesten Vereinigungen in Erlangen. Sie kann auf über 260 Jahre nahezu ununterbrochene Tätigkeit zurückblicken. Bei dieser Führung durch das Logenhaus erfahren Sie, was Sie schon immer über die Freimaurerei wissen wollten: Was sind ihre geschichtlichen Ursprünge? Was sind die Grundideen? Wer sind die Freimaurer und was sind ihre Ziele? Treffpunkt: Erlanger Logenhaus, Universitätsstraße 25 In Kooperation mit der Freimaurerloge Libanon zu den 3 Cedern Erlangen
Seltene Einblicke in die sonst verschlossenen Magazine des Stadtarchivs gewährt diese Führung: Das Archiv ist Gedächtnis der Stadt und Ansprechpartner zu allen Fragen der Stadtgeschichte. Hier werden alle Unterlagen der Stadtverwaltung aufbewahrt, die historisch oder rechtlich bedeutsam sind. Darüber hinaus sammelt das Stadtarchiv viele weitere Zeugnisse zur Stadtgeschichte wie Vereins- und Firmenarchive, Nachlässe und Sammlungen von Privatpersonen. Der Leiter des Stadtarchivs informiert über die Arbeit eines Archivs und zeigt Originaldokumente aus mehreren Jahrhunderten Erlanger Stadtgeschichte. In Kooperation mit dem Stadtarchiv Erlangen
Der jüdische Friedhof auf der Bubenreuth zugewandten Seite des Burgbergs hat eine bewegte und bewegende Geschichte. 1891 in einer interreligiösen Feier eingeweiht, wurde er schon vor dem 50. Jahrestag seiner Eröffnung geschändet. Auf dieser Führung tauchen Sie ein in die Geschichte des Friedhofs, aber auch in die Geschichten der hier begrabenen Menschen, die nach jüdischem Glauben auf dem Friedhof ihre ewige Ruhe gefunden haben. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen Treffpunkt: Eingang zum jüdischen Friedhof am westlichen Ende der Rudelsweiherstraße
Der jüdische Friedhof auf der Bubenreuth zugewandten Seite des Burgbergs hat eine bewegte und bewegende Geschichte. 1891 in einer interreligiösen Feier eingeweiht, wurde er schon vor dem 50. Jahrestag seiner Eröffnung geschändet. Auf dieser Führung tauchen Sie ein in die Geschichte des Friedhofs, aber auch in die Geschichten der hier begrabenen Menschen, die nach jüdischem Glauben auf dem Friedhof ihre ewige Ruhe gefunden haben. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen Treffpunkt: Abzweigung zum jüdischen Friedhof am westlichen Ende der Rudelsweiherstraße
Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Eingang zu einem Doggerstollen aufgesucht. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen
Zwangsjacken, Ausbruchswerkzeuge, Suizidmittel, diagnostische Geräte, persönliche Dokumente: Das Bezirksklinikum Erlangen hat eine umfangreiche psychiatriehistorische Sammlung bewahrt. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Vielfalt der Sammlung, zeigt auf, was diese Objekte über Behandlung, Kontrolle und den Alltag in der Anstalt erzählen – und diskutiert die ethischen Grenzen ihrer musealen Präsentation. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen
Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg ist bis heute stark westeuropäisch ausgerichtet. Der Krieg „im Osten“ hingegen bleibt hierzulande eine große Leerstelle. Dieses Unwissen steht in starkem Kontrast zu den Erinnerungen in den betroffenen Gesellschaften Osteuropas, für die der Krieg und die Besatzung zentrale historische Bezugspunkte sind. Der Vortrag thematisiert die lokale Dimension des Krieges – die Schicksale der Osteuropäer als Zwangsarbeiter in Erlangen. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte
Das zerklüftete Altdorfer Land birgt zahlreiche Geheimnisse. Noch heute bietet es Archäologen ein breites Arbeitsfeld. Wir besuchen auf unserer Wanderung einen der rätselhaftesten Orte der Gegend: die Kirche St. Michael. Nicht nur der Bau selbst hütet einige Geheimnisse. Auch ihr Standort und die unmittelbare Umgebung sind besonders. Erst in jüngerer Zeit gelang es hier, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Rundweg, 11 km. Im Anschluss bestehen in Altdorf Einkehrmöglichkeiten. Treffpunkt: Am Bahnhof in Altdorf (S-Bahn-Endhaltestelle)
Die Gegend um Pettensiedel gehört nicht zu den klassischen Ausflugs- und Wanderzielen, liegt der Ort doch etwas abseits beliebter Wanderwege. Dabei mangelt es hier nicht an landschaftlichen und kulturhistorischen Höhepunkten. Auch das nahe Forth hat einiges zu bieten, so seine Jahrhunderte währende jüdische Geschichte. Wanderung (10 km) Treffpunkt: Am Bahnhof in Forth (Gräfenbergbahn)
Eine mächtige Burg prägt die einmalige Landschaft zwischen Heidenberg und dem Spalter Hügelland. Von hier aus bietet sich einer der wohl faszinierendsten 360-Grad-Blicke Mittelfrankens. Der Ort und sein Umland, besonders auch der Abenberger Wald, sind eine wahre Schatzkiste! Unser Weg führt zu den interessantesten Orten und Sehenswürdigkeiten des Abenberger Landes. Wanderung, 8 km. Im Anschluss bietet sich auf der Burg Abenberg die Möglichkeit zur Einkehr bei Kaffee und Kuchen an. Treffpunkt: Am Caritas Seniorenzentrum St. Josef in Abenberg (Mäbenberger Str. 7-9, 91183 Abenberg)
Die Leiterin des sächsischen Kinderpalliativzentrums, Frau Dr. rer. medic. Maria Janisch gibt Einblicke in die Kinderpalliativversorgung. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt.. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Sandra Liebscher-Koch, Expertin für Komplementäre Pflege und Medizin, Universitätsmedizin Göttingen, Internationaler Studiengang Palliative Care (M.S.) Hochschule Bremen führt in die mitfühlende Gemeinschaft Indiens ein und arbeitet heraus, was wir von Indien lernen können.. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt..
Die Sozialarbeiterin, Gerontologin, Psychoonkologin und Leiterin der krebsberatung im Kloster Lehnin spricht über Diversität in der Palliativversorgung. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt..
Vortrag der Direktorin der Strahlenklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt..
Die Forschungsstelle für religiöse Vielfalt der FAU und die Volkshochschule Erlangen bieten mit AGORA einen Raum für Gespräche über ein komplexes Thema, den Konflikt zwischen Israel und Palästina. Das Gespräch über dieses Thema ist immer schwierig, oft schmerzlich und führt regelmäßig in Konfrontation und zu verbalen Verletzungen. AGORA bietet einen Raum, in dem klare Regeln für die Debatte gelten. Die drei Nachmittage/Abende werden doppelt moderiert: einmal, um die Gesprächskultur zu wahren und zum anderen inhaltlich. AGORA möchte und kann keine Lösungen präsentieren, sondern einen Raum anbieten, an dem Menschen unterschiedliche Perspektiven austauschen können. Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen des Konfliktes auf Deutschland. In Kooperation mit der Forschungsstelle für religiöse Vielfalt an der FAU
Beobachten wir eine Militarisierung der Gesellschaft? Und falls ja, was macht die Militarisierung mit unserer Gesellschaft? An welchen Stellen fühlen Menschen sich verpflichtet, das eigene Land zu verteidigen – oder eben überhaupt nicht? Was erfordert die internationale Sicherheitslage aktuell? Welche anderen, neuen Wege zum Frieden gibt es? In Kooperation mit der "Werkstatt Demokratie heute"
In vielen Städten Deutschlands ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Selbst „Normalverdiener*innen", nicht nur in Großstädten, müssen oft mehr als ein Drittel ihres verfügbaren Einkommens für Miete und Nebenkosten aufwenden. Anlässlich des 10-jährgen Bestehens befasst sich Refugium Erlangen e.V. mit Ursachen und Hintergründen und zeigt eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern. Sie nennt besondere Herausforderungen und stellt Wohnbau-Projekte vor, die auf kommunaler Ebene bereits verwirklicht wurden. Die Ausstellung erklärt verständlich Fachbegriffe und thematisiert, was noch zu tun ist.. In Kooperation mit Refugium-Erlangen e.V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung
Haben Sie schon einmal versucht, einen Beruf allein durch clevere Ja-Nein-Fragen zu erraten? Bei unserer neuen Reihe „Heiteres Berufe Raten“ hat das Publikum die Chance dazu! Zwei spannende Persönlichkeiten stehen auf der Bühne – doch was genau sie beruflich machen, bleibt vorerst ein Geheimnis. Mit Fragen wie „Arbeiten Sie im Freien?“ oder „Tragen Sie während Ihrer Arbeit eine Uniform?“ tasten Sie sich Schritt für Schritt an die Lösung heran. Ist das Rätsel gelöst, gibt es spannende Einblicke: Unsere Gäste plaudern aus dem Berufsalltag, erzählen Anekdoten und lassen Sie an ihren kuriosesten Erlebnissen teilhaben. Eine Gelegenheit zum Mitraten und Staunen – und ein Abend, der zeigt: Jeder Beruf ist auf seine Art faszinierend. Moderation: Sara Schrage und Elisabeth Preuß
Wer empfindet kein Bedürfnis nach Vergeltung von Unrecht? Aber: Wie soll, wie darf man auf Unrecht reagieren? Ein Blick in die Menschheitsgeschichte zeigt, dass ungezügelte Rache zerstörerisch wirkt. Schon im Alten Testament werden der Vergeltung rechtliche Grenzen gesetzt. Wie kann und muss Unrecht nach rechtsstaatlichen Maßstäben ausgeglichen werden? Dabei wird auch der aktuelle Nahostkonflikt unter diesem Blickwinkel beleuchtet. In Kooperation mit der Forschungsstelle für religiöse Vielfalt an der FAU
Haben wir nicht gerade noch 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert? Wie passt das zusammen mit der drastischen Zunahme antisemitischer Straftaten, die sich seit 2022 mehr als verdoppelt haben? Der "7. Oktober 2023" treibt die Spirale des Judenhasses fast ungebremst an. Woher rührt dieses Wiedererstarken eines überwunden geglaubten Antisemitismus' mitten unter uns? Und warum ist dies auch ein Angriff auf das Zentrum unserer freiheitlichen Demokratie? In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen und der Stadtbibliothek Erlangen
In vielen Städten Deutschlands ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Selbst „Normalverdiener*innen", nicht nur in Großstädten, müssen oft mehr als ein Drittel ihres verfügbaren Einkommens für Miete und Nebenkosten aufwenden. Anlässlich des 10-jährgen Bestehens befasst sich Refugium Erlangen e.V. mit Ursachen und Hintergründen und zeigt eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern. Sie nennt besondere Herausforderungen und stellt Wohnbau-Projekte vor, die auf kommunaler Ebene bereits verwirklicht wurden. Die Ausstellung erklärt verständlich Fachbegriffe und thematisiert, was noch zu tun ist.. In Kooperation mit Refugium-Erlangen e.V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung
Der Nahe Osten befindet sich bereits seit den arabischen Umbrüchen in einer Phase tiefgreifender Neuordnung. Die Ereignisse um den 7. Oktober 2023, der darauf folgende Krieg und die seit Oktober 2025 andauernden Friedensbemühungen zeigen nicht nur neue Machtverhältnisse auf, sondern rütteln auch an alten Gewissheiten über die Region und die Rolle der beteiligten Akteure – etwa der USA. Der Vortrag ordnet die jüngsten markanten Einschnitte in der nahöstlichen Geschichte ein und skizziert mögliche Szenarien der weiteren Entwicklung. In Kooperation mit "Werkstatt Demokratie heute" Der Vortrag wurde vom 07.05.2026 auf den 09.06.2026 verschoben.
Populistische Politik und Demokratie scheinen unvereinbare Gegensätze zu bilden. Das unterstreicht die Verachtung von Populisten gegenüber Recht und liberaler Demokratie. Daneben gibt es jedoch auch Bestrebungen, eigene politische Ziele als demokratisch zu bezeichnen: „illiberale Demokratie“, „plebejische Demokratie“ und „souveräne Demokratie“. Für ausgewählte europäische Länder sollen diese politischen Orientierungen beleuchtet werden (Deutschland, Polen, Ungarn). In Kooperation mit der Stadtbibliothek Erlangen
Die „Lebendige Bibliothek“ ist keine gewöhnliche Bibliothek: Hier werden Menschen selbst zu „lebendigen Büchern“. Besucher*innen haben die Möglichkeit, diese „Bücher“ für ein Gespräch „auszuleihen“ und direkt in ihre Lebensgeschichten, Erfahrungen und Perspektiven einzutauchen. Ziel ist es, Dialog zu fördern, Vorurteile abzubauen und Empathie zu stärken. Die "Lebendige Bibliothek" schafft eine lebendige Plattform, auf der Geschichten erzählt, Erfahrungen geteilt und Verbindungen geknüpft werden können.
Kaum je hatte eine Zwischenwahl in den USA mehr Bedeutung als diesmal. Das Ausmaß, in dem die Demokratie seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump Schaden erlitten hat, ist offensichtlich. Die Spaltung des Landes ist tiefer denn je. Der Einsatz von Nationalgarde und Militär im eigenen Land befeuert Befürchtungen, es könnten bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen. Zudem heizt der US-Präsident selbst Spekulationen an, er könnte entgegen der Verfassung eine weitere Amtszeit anstreben. Werden die Wähler Trump einen Dämpfer versetzen? Nicht nur für die USA steht viel auf dem Spiel, sondern für die ganze Welt.
Die Militarisierung der Welt hat ein nie gekanntes Ausmaß erreicht. Die Kriege im Nahen und Mittleren Osten sowie der russische Überfall auf die Ukraine haben die Rüstungsetats geradezu explodieren lassen. Die alten Rüstungskontrollabkommen, ob atomar oder konventionell, sind ausgelaufen oder aufgekündigt worden. Mit Cyber- und Hybridkriegen sind völlig neue Bedrohungen hinzugekommen. Auch China rüstet unaufhörlich auf. Die früheren Rüstungsbegrenzungs- und Abrüstungsabkommen wurden zur Hochzeit des Kalten Krieges abgeschlossen. Wäre es deswegen nicht gerade jetzt Zeit für einen neuen Anlauf?
Die Philosophie des 20. Jahrhunderts ist von einer intensiven Auseinandersetzung mit den Grenzen des Denkens, der Sprache und des Wissens sowie dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft geprägt. Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie, Psychologie, Phänomenologie, Existenzialismus, Dialogphilosophie, Kritische Theorie, Poststrukturalismus und analytische Philosophie sind nur einige Stichworte einer Zeit, in der sich das philosophische Denken immer mehr spezialisiert und auffächert. Im zweiten Teil zur Philosophie des 20. Jahrhunderts werden M. Heidegger, J.-P. Sartre, M. Buber, T.W. Adorno, H. Marcuse, J. Rawls, M. Sandel, C. Taylor, M. Foucault und J. Lacan in Grundzügen vorgestellt.
Ob Klassiker der Literatur oder auch weniger bekannte Werke, oftmals wird in ihnen Philosophisches behandelt, ohne dass man dies unmittelbar bemerkt. Sei es, dass Schriftsteller sich mit philosophischen Fragen literarisch auseinandersetzen, sei es, dass Philosophen selbst zum Mittel der Literatur greifen, um ihre abstrakten Gedanken konkret darzustellen. In jeder Sitzung lesen und besprechen wir auszugsweise einen solchen literarischen Text in Hinblick auf die darin steckenden philosophischen Inhalte. Vorkenntnisse zu den Autoren und deren Werken sind nicht erforderlich. Unter anderem behandeln wir diesmal den in Franken beheimateten Eckhard Henscheid und die in Ost-Berlin geborene Erfolgsautorin Jenny Erpenbeck. 04.03.26 Eckhard Henscheid: Die Vollidioten 11.03.26 Eric-Emmanuel Schmitt: Der Besucher 18.03.26 Umberto Eco: Das Foucaultsche Pendel 25.03.26 Jenny Erpenbeck: Heimsuchung 15.04.26 Rudolf Brunngraber: Karl und das 20. Jh. 22.04.26 Elias Canetti: Die Befristeten
Was bringt Sterne zum Funkeln? Warum kreist die Erde so zuverlässig um die Sonne? Die Astronomie, als älteste aller Naturwissenschaften, sucht Antworten auf genau solche spannenden Fragen. In diesem Kurs begeben wir uns auf eine faszinierende Reise durch den Kosmos: Wir beginnen mit einem Blick in die Geschichte der Astronomie und erkunden dann unser Sonnensystem. Anschließend widmen wir uns dem Aufbau und dem Leben der Sterne, werfen einen Blick auf Galaxien und die großen Fragen der Kosmologie und beschäftigen uns schließlich auch mit der Möglichkeit außerirdischen Lebens sowie mit Beobachtungen des Himmels. Alle Inhalte werden anschaulich und leicht verständlich vermittelt, selbstverständlich auf wissenschaftlich fundierter Basis. Astrologie behandeln wir daher ausschließlich kritisch und mit klarem Bezug zur Wissenschaft.
Eine neue Vortragsreihe möchte interessierten mathematischen Laien die Genialität und Relevanz der Mathematik allgemeinverständlich näherbringen. Thomas Weth, ein ehemaliger Professor für Didaktik der Mathematik, versteht es, Menschen für die Schönheit der Mathematik zu begeistern. Die Schönheit der Mathematik (6. Mai 2026) Die Mathematik besitzt eine gewisse Schönheit: Mathematische Argumentationen sind voller Eleganz und mathematische Gedanken und Ergebnisse stecken voller Überraschungen. Exemplarisch werden „Zaubertricks“ der Mathematik präsentiert. Wir beantworten Fragen wie „Wie weit ist es bis zum Horizont?“, „Was kommt nach unendlich?“ oder „Was hat PI mit meinem Passbild zu tun?“ Faszination Unendlichkeit (13. Mai 2026) Nicht einmal Grundrechenarten werden benötigt, um dazustellen, wie es der Mathematik gelingt, die Existenz verschieden großer Unendlichkeiten nachzuweisen. Erstaunlich ist, dass die Überlegungen sich auf Inhalte der Mengenlehre beschränken, die schon an der Grundschule geläufig und selbstverständlich sind – und trotzdem zu unglaublichen und faszinierenden Erkenntnissen führen. Verblüffendes aus der elementaren Mathematik (20. Mai 2026) Mit einfachen Grundrechenarten werden verblüffende und unterhaltsame Ergebnisse aus verschiedenen mathematischen Gebieten (Geometrie, Algebra oder Arithmetik) erläutert. Wir befassen uns mit der Verteilung von Primzahlen, mit faszinierenden Aspekten des Möbiusbandes oder mit der Frage: „Wie kann man weiter als bis Unendlich zählen?“ Wie funktioniert Statistik? (10. Juni 2026) Sogar die Wahrscheinlichkeitsrechnung lässt sich auf dem Niveau von Grundrechenarten erläutern. Kennen Sie das „Geburtstagsparadoxon“ und das „Drei-Türen-Problem“? Hier werden diese spannenden statistischen Phänomene erläutert. Auch die alltagsrelevante Frage „Wie wahrscheinlich ist es, dass ich an Corona erkrankt bin, wenn ich ein positives Testergebnis habe?“ wird beantwortet.
Der "Klima Puzzle"-Workshop vermittelt die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels mit Zahlen und Fakten des Weltklimarates. Das Klima Puzzle nutzt die Intelligenz der Gruppe, die sich das Wissen über den Klimawandel gemeinsam aneignet. Ursachen und Auswirkungen werden verknüpft und so werden Schritt für Schritt die Mechanismen hinter dem Klimawandel deutlich. Mit diesem neuen und tieferen Verständnis für die Herausforderungen gehen die Teilnehmenden in offene und positive Gespräche über mögliche Klimalösungen.
Bei Gesprächen über den Wald ist immer wieder ist zu hören, dass die Forstwirtschaft den Wald eher schädigt als ihm nützt. „Die Natur hilft sich am besten selbst“ ist hier das gängige Argument. Doch ist dies in Zeiten des Klimawandels der richtige Weg? Diskutieren Sie bei einem Waldspaziergang durch das Naturschutzgebiet Brucker Lache mit Reinhard Brem, Förster am Walderlebniszentrum Tennenlohe, über das Für und Wider der aktiven Waldbewirtschaftung bzw. der Unterschutzstellung von Wäldern. In Kooperation mit dem Walderlebniszentrum Tennenlohe
Das Klärwerk Erlangen gehört zu einer der modernsten Reinigungsanlagen Europas. Täglich werden hier rund 35.000 Kubikmeter Schmutzwasser einer mechanischen, biologischen und chemischen Reinigung unterzogen. Zugleich ist das Klärwerk aber auch Energieerzeuger. Bei dieser Führung stellen Mitarbeiter des Klärwerks die verschiedenen Stufen der Abwasserreinigung vor und führen durch die Anlage. Treffpunkt: Werkstor der Kläranlage, Bayreuther Straße 105