Politik und Zeitgeschehen
Was bewegt unsere Gesellschaft? Wir laden Fachleute zu aktuell relevanten Fragestellungen ein und initiieren Gespräche zu Themen, die uns alle bewegen.
... mehr lesenWas bewegt unsere Gesellschaft? Wir laden Fachleute zu aktuell relevanten Fragestellungen ein und initiieren Gespräche zu Themen, die uns alle bewegen.
Die Forschungsstelle für religiöse Vielfalt der FAU und die Volkshochschule Erlangen bieten mit AGORA einen Raum für Gespräche über ein komplexes Thema, den Konflikt zwischen Israel und Palästina. Das Gespräch über dieses Thema ist immer schwierig, oft schmerzlich und führt regelmäßig in Konfrontation und zu verbalen Verletzungen. AGORA bietet einen Raum in dem klare Regeln für die Debatte gelten, Die drei Nachmittage/Abende werden doppelt moderiert: einmal, um die Gesprächskultur zu wahren und zum anderen inhaltlich. AGORA möchte und kann keine Lösungen präsentieren, sondern einen Raum, an dem sich Menschen unterschiedlicher Perspektiven austauschen können. Die thematischen Schwerpunkte im Wintersemester liegen auf der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft des Konflikts zwischen Israel und Palästina. Der Fokus am 22. Januar liegt auf der Geschichte des Konflikts.
Die Forschungsstelle für religiöse Vielfalt der FAU und die Volkshochschule Erlangen bieten mit AGORA einen Raum für Gespräche über ein komplexes Thema, den Konflikt zwischen Israel und Palästina. Das Gespräch über dieses Thema ist immer schwierig, oft schmerzlich und führt regelmäßig in Konfrontation und zu verbalen Verletzungen. AGORA bietet einen Raum in dem klare Regeln für die Debatte gelten, Die drei Nachmittage/Abende werden doppelt moderiert: einmal, um die Gesprächskultur zu wahren und zum anderen inhaltlich. AGORA möchte und kann keine Lösungen präsentieren, sondern einen Raum, an dem sich Menschen unterschiedlicher Perspektiven austauschen können. Die thematischen Schwerpunkte im Wintersemester liegen auf der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft des Konflikts zwischen Israel und Palästina. Der Fokus am 5. Februar liegt auf möglichen Zukunftsszenarien.
Grundsicherung, Wohngeld, Unterhaltsvorschuss und noch viel mehr: Das deutsche Sozialsystem gilt als engmaschig und ausgefeilt. Und doch scheint die Armut eher zu- als abzunehmen. Jahr für Jahr sind auch in unserer Region Tausende von Haushalten auf Unterstützung durch Spenden angewiesen. Beispielhaft und schlaglichtartig beleuchtet jeweils vor Weihnachten die Aktion „Freude für alle“ des Verlags Nürnberger Presse die soziale Realität. Wolfgang Heilig-Achneck hat sie als verantwortlicher Redakteur lange betreut – und lädt zum kritischen und konstruktiven Austausch ein.
Haben Sie schon einmal versucht, einen Beruf allein durch clevere Ja-Nein-Fragen zu erraten? Bei unserer neuen Reihe „Heiteres Berufe Raten“ hat das Publikum die Chance dazu! Zwei spannende Persönlichkeiten stehen auf der Bühne – doch was genau sie beruflich machen, bleibt vorerst ein Geheimnis. Mit Fragen wie „Arbeiten Sie im Freien?“ oder „Tragen Sie während Ihrer Arbeit eine Uniform?“ tasten Sie sich Schritt für Schritt an die Lösung heran. Ist das Rätsel gelöst, gibt es spannende Einblicke: Unsere Gäste plaudern aus dem Berufsalltag, erzählen Anekdoten und lassen Sie an ihren kuriosesten Erlebnissen teilhaben. Eine Gelegenheit zum Mitraten und Staunen – und ein Abend, der zeigt: Jeder Beruf ist auf seine Art faszinierend. Moderation: Elisabeth Preuß und Sara Schrage
Armenien, am Südrand des Kaukasus, ein christliches Land seit 1700 Jahren, ehemalige Sowjetrepublik, benachbart zur Türkei, zu Aserbaidschan und dem Iran. Im Land selbst lebt kaum ein Drittel der Armenier weltweit, die Diaspora spielt für das Überleben in "Hajastan", wie das Land sich selber nennt, eine große Rolle. Der promovierte Germanist Dr. Baghramyan nimmt uns mit in das heutige Armenien, das zwischen Abhängigkeit von Russland, Streben nach Westen und dem Konflikt mit dem Nachbarn Aserbaidschan seinen Weg finden muss. In Kooperation mit dem Verein "Hajastan-Armenienhilfe, Erlangen-Höchstadt e.V."
In zahlreichen Staaten, selbst in der EU, ist die Demokratie unter Druck geraten. Rechte Kräfte sind überall auf dem Vormarsch. In den Parlamenten gibt es immer mehr Splitterparteien. Es wird zunehmend schwierig, stabile Regierungsmehrheiten zu bilden. Gleichzeitig dauern in vielen Demokratien die politischen Entscheidungsmechanismen zu lange, zu viele Probleme bleiben ungelöst. Ist die Demokratie selbst ein Auslaufmodell? Sind autoritäre Systeme wie in China oder Indien am Ende in wichtigen Bereichen überlegen und effizienter? Wer die Ausbreitung dieser Seuche verhindern will, muss versuchen, Demokratie wieder robuster zu machen. Es gibt Stellschrauben.
„Kultur für alle“ leitet seit den 1960er Jahren als Motto bundesweit Initiativen und Institutionen, um allen Menschen Chancen auf kulturelle Teilhabe zu eröffnen. Veranstalter*innen von Kulturereignissen sowie städtische Institutionen stellen kostenfrei Eintrittskarten zur Verfügung, die dann an Kulturgäste vermittelt werden. „Kultur“ wird weit gefasst: Theater, Konzerte, Sport, Angebote für Kinder und Jugendliche. Seit Juni 2014 gehört die Erlanger KulturTafel zur Diakonie Erlangen. Fast 11.000 Tickets konnten verschenkt werden. Auf den ersten Blick ist dies ein großer Erfolg. Doch konnte die KulturTafel einer sozialen Benachteiligung entgegenwirken? Werden die bedürftigen Bürger*innen, Kinder und Jugendliche erreicht? Was bleibt zu tun, um dem Anspruch der kulturellen Teilhabechancen gerecht zu werden?
Alle Menschen sterben. Alle Menschen altern. Trotzdem will sich niemand damit auseinandersetzen. Verdrängt. Verschoben auf später. Patientenverfügung?Altersgerechtes Wohnen? Altersvorsorge? Solange es uns nicht betrifft… Doch irgendwann ist “eines Tages” jetzt und was bedeutet eigentlich ein Alter(n) in Würde? Um sich diesen Fragen zu stellen, hat das Nürnberger Kollektiv schmarrnintelligenz, die zu einem Lebensabschnitt geforscht, der den Mitgliedern erst noch bevorsteht. Es wurden die eigenen Familienbiografien durchleuchtet, mit Expert:innen aus der Altenpflege über Politik diskutiert, mit Sexualbegleiter und Gerontologin auf Kaffee und Kuchen getroffen und das Kollektiv hat sich von sehr agilen Senior:innen im Tischtennis besiegen lassen. Die Performance findet am 16. und 17. Januar im Experimentiertheater, FAU, Bismarckstr. 1, 91054 Erlangen. statt. Beginn ist um 20 Uhr.
Die Notwendigkeit, die EU tiefgreifend zu reformieren, wird schon lange angemahnt. Seit Donald Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus ist es unabwendbar. Schwächen, die schon vorher störend waren, erweisen sich nun als potenziell zerstörerisch. Das Vetorecht in der Außenpolitik gibt Politikern wie Ungarns Viktor Orbán die Möglichkeit, Beschlüsse zu sabotieren. In vielen EU-Staaten, selbst in Skandinavien, haben rechte Parteien immer mehr Zulauf. Europa muss sich neu erfinden, wie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron es schon vor Jahren formuliert hat. Was muss passieren, dass die EU wieder zu größerer Geschlossenheit und Stärke findet?
Alle Menschen sterben. Alle Menschen altern. Trotzdem will sich niemand damit auseinandersetzen. Verdrängt. Verschoben auf später. Patientenverfügung?Altersgerechtes Wohnen? Altersvorsorge? Solange es uns nicht betrifft… Doch irgendwann ist “eines Tages” jetzt und was bedeutet eigentlich ein Alter(n) in Würde? Um sich diesen Fragen zu stellen, hat das Nürnberger Kollektiv schmarrnintelligenz, die zu einem Lebensabschnitt geforscht, der den Mitgliedern erst noch bevorsteht. Es wurden die eigenen Familienbiografien durchleuchtet, mit Expert:innen aus der Altenpflege über Politik diskutiert, mit Sexualbegleiter und Gerontologin auf Kaffee und Kuchen getroffen und das Kollektiv hat sich von sehr agilen Senior:innen im Tischtennis besiegen lassen. Die Performance findet am 16. und 17. Januar im Experimentiertheater, FAU, Bismarckstr. 1, 91054 Erlangen, statt. Beginn ist um 20 Uhr.
Künstliche Intelligenz ist nicht neutral – sie ist politisch. KI trifft keine objektiven Entscheidungen. Sie verstärkt bestehende Machtverhältnisse und kann alte Ungerechtigkeit auf neue Weise reproduzieren. Denn was eine KI lernt und wie sie agiert, wird von Menschen bestimmt – oft von wenigen, oft ohne Diversität, oft ohne kritisches Hinterfragen. Deshalb braucht es feministische Perspektiven: um sichtbar zu machen, wie sich Ungerechtigkeiten in Technologie einschreiben – und um Räume zu schaffen, in denen gerechtere Alternativen entstehen können. KI passiert nicht einfach. Sie wird gemacht. Und wir können mit gestalten. Wenn KI, dann: kritisch. machtbewusst. feministisch. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Frauenzentrum Erlangen statt. Eine Anmeldung ist notwendig.
Die Krankenhausreform zielt auf eine Erhöhung der Qualität durch Spezialisierung, "Ambulantisierung" und "Entökonomisierung". Sind das die richtigen Ziele für eine Reform des deutschen Krankenhauswesens? Ist diese Reform ein wirksames Instrument oder doch eher ein Bürokratiemonster? Am Beispiel des Malteser Waldkrankenhauses in Erlangen werden wir Licht und Schatten dieser Reform beleuchten, kritisch hinterfragen und konkrete Auswirkungen auf das Waldkrankenhaus, aber vor allem auch für die Bevölkerung ableiten. Eine Kooperation mit dem Malteser Waldkrankenhaus Erlangen und dem Seniorenbeirat Erlangen