Literatur
Bücher lesen und mit anderen darüber reden, im lockeren Gespräch und doch versiert den eigenen Lektüreerlebnissen auf den Grund gehen und sich darüber austauschen. Dieses Semester widmen wir uns zeitgenössischer Literatur aus Irland. Wir beginnen mit Claire Keegan "Kleine Dinge wie diese". Die übrigen Titel bestimmt der Kurs.
Mitlesen und mitreden. Welche deutschsprachigen Romane werden aktuell heiß diskutiert? Wir begeben uns mitten ins Herz des Literaturbetriebs und lesen gemeinsam die Bücher der Saison, von denen es heißt, die seien ein Ereignis, das niemand verpassen dürfe. Gerechtfertigter Hype oder doch ein Flop? Wir bilden uns eigene Meinungen. Es wird mit dem Buch "King Cobra" von Muri Darida gestartet. Die weiteren Titel wählt der Kreis nach einer Vorstellung durch den Leiter gemeinsam aus. Besonderes Extra: Durch eine Kooperation mit der Inhaberin finden die letzten drei Termine in den Räumen der Literarischen Buchhandlung Erlangen, Südliche Stadtmauerstr. 40, statt.
Wir schreiben über uns selbst, um Erlebtes festzuhalten und zu reflektieren. Doch wie und für wen schreibe ich eigentlich? Wie gestaltet sich der Übergang von der persönlichen Erinnerung zum literarischen Kunstwerk? Diesen Fragen gehen wir im Kurs nach. Das Ausprobieren von Textformen wie Gedicht, Beschreibung oder Dialog liefert Schreibimpulse, um uns verschiedenen Lebensthemen anzunähern und ihnen Ausdruck zu verleihen. Beispiele aus autobiographischer beziehungsweise autofiktionaler Literatur geben uns zusätzlich Anregung und Inspiration. Dabei ermutigt das wertschätzende Feedback in der Gruppe, es liefert überraschende Perspektiven und unterstützt den eigenen Schreibprozess. Bitte mitbringen: Schreibutensilien, ein Erinnerungsfoto und einen persönlich bedeutsamen Gegenstand
Ob als Legenden-Gestalt oder als Goethes Bühnenfigur - den "Faust" zu vertonen war schwierig. Goethe hätte sich Mozart oder Giacomo Meyerbeer als Komponisten gewünscht, aber Mozart war bereits tot. Wie durften Librettisten und Komponisten mit einem so "heiligen" klassischen Text umgehen? Deutschsprachige Komponisten fanden nach Form und Inhalt ganz andere Lösungen als ihre italienischen oder französischen Kollegen. So entstanden sehr unterschiedliche musikalische Werke: vom innigen Lied über das Oratorium bis hin zur Grande Opera.
Der Dichter des sogenannten Schwalbenliedes „Aus der Jugendzeit“ wuchs im ländlichen Oberlauringen auf. Mit seinem Bruder Heinrich streifte er durch Wald und Flur, fing Schmetterlinge und sammelte Käfer, Vogeleier und Schneckenhäuser. Was er in diesem „Waldkindergarten“ gelernt hatte, spiegelt sich wider in seinen Gedichten über Schmetterlinge und Stubenfliegen, Schwalben und Raben, Ratz und Katz und weiteres Getier. In den „Geharnischten Sonetten“, im „Liebesfrühling“ und in der „Weisheit des Brahmanen“ dienen Tiere wie Adler, Taube, Wolf oder Kamel auch als Allegorien. Der Erlanger Rückert-Kreis e.V. lädt zu einer vergnüglichen Reise durch „Rückerts Tierleben“ ein und berichtet von besonderen Ereignissen im Leben des Dichters und seiner Familie.
In diesem Workshop lernen Sie, lebendiger vorzulesen und Ihr Lampenfieber in positive Energie zu verwandeln. Wie interpretiere ich einen Text, wie ein Gedicht? Erweitern Sie Ihre eigenen Gestaltungs- und Interpretationsmöglichkeiten. Vor der Textarbeit gibt es ein Körperaufwärmen sowie Sprech- und Stimmbildungsübungen. Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die ihre Ausdrucksmöglichkeiten durch Stimme, Gestik, Mimik, Blickkontakt und Körperhaltung verbessern möchten – für privates oder öffentliches Vorlesen. Eigene Texte sind willkommen.
Erlangen ist bekannt für seine Gastronomiedichte. Weniger bekannt ist, dass das schon seit 300 Jahren so ist: Bereits damals kam hier auf je 100 Einwohnende ein Gasthaus. So manches gibt es bis heute, andere leben in Namen von der Apfel- bis zur Schiffstraße weiter. Garküchen, Zunftherbergen, Hotels, Burschen- und Soldatenkneipen: Ihre Geschichten erzählen die Entwicklung Erlangens – von den Hugenotten bis zum Universitäts- und Garnisonsstandort, vom Brauerei-Boom bis zum Stadtwachstum nach 1945. Treffpunkt: Martin-Luther-Platz/Ecke Schulstraße