Literatur
Bücher lesen und mit anderen darüber reden, im lockeren Gespräch und doch versiert den eigenen Lektüreerlebnissen auf den Grund gehen und sich darüber austauschen. Dieses Semester widmen wir uns zeitgenössischer Literatur aus Frankreich. Wir beginnen mit Edouard Louis: "Das Ende von Eddy". Die übrigen Titel bestimmt der Kurs.
Es müssen nicht immer die alten Meister sein. Dieser Lesekreis nimmt sich zwei bis drei herausragende Romane junger deutschsprachiger Autor*innen vor. Druckfrisch und mitreißend. Wie tickt der Literaturnachwuchs heute und was hat er uns zu sagen? Das gilt es zu entdecken und zu diskutieren. Der erste gemeinsam gelesene Roman ist Helena Kühnemanns "Endzeitgemäß". Die weiteren Bücher wählen Sie gemeinsam aus einem Pool, den der Kursleiter vorstellt. Besonderes Extra: Durch eine Kooperation mit der zukünftigen Inhaberin finden die letzten drei Termine in den Räumen der Literarischen Buchhandlung Erlangen, Südliche Stadtmauerstr. 40, statt.
Wir schreiben über uns selbst, um Erlebtes festzuhalten und zu reflektieren. Doch wie und für wen schreibe ich eigentlich? Wie gestaltet sich der Übergang von der persönlichen Erinnerung zum literarischen Kunstwerk? Diesen Fragen gehen wir im Kurs nach. Das Ausprobieren von Textformen wie Gedicht, Beschreibung oder Dialog liefert Schreibimpulse, um uns verschiedenen Lebensthemen anzunähern und ihnen Ausdruck zu verleihen. Beispiele aus autobiographischer beziehungsweise autofiktionaler Literatur geben uns zusätzlich Anregung und Inspiration. Dabei ermutigt das wertschätzende Feedback in der Gruppe, es liefert überraschende Perspektiven und unterstützt den eigenen Schreibprozess. Bitte mitbringen: Schreibutensilien, ein Erinnerungsfoto und einen persönlich bedeutsamen Gegenstand
Lassen Sie andere an dem von Ihnen verfassten Kurztext teilhaben. Bitte mailen Sie Ihren Text bis spätestens eine Woche vor dem Termin an: wabene@wabe-erlangen.de Stefanie Miller beteiligt sich an der Auswahl und wird den Abend auf amüsante Weise moderieren. Musikalische Umrahmung: Barbara Kloiber mit den vhs Gruppen "Singen mit Genuss" und "Singen International" Eine Kooperation mit wabene
Ein besonderer Abend mit Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe, gelesen von Dr. Tanja Rudtke, und Vertonungen dieser Texte durch Komponisten der Goethezeit. Präsentiert werden die musikalischen Werke von Mozart, Schubert, Beethoven, Mendelssohn u.a. durch das Duo Pasculli in der seltenen Besetzung für Oboe und Harfe, gespielt von den Künstlerinnen Silke Augustinski (Oboe) und Anna-Maria Frankenberger (Harfe), die neben den vertonten Gedichten den Abend auch mit weiteren Instrumentalwerken auflockern. Die Kombination von Lyrik und Musik, bei der die Oboe die im Original vorgesehene Gesangsstimme und die Harfe den Klavierpart übernehmen, verspricht einen abwechslungsreichen Abend mit neuen Hörerlebnissen.
Friedrich Rückert, der Dichter und Sprachgelehrte, hat auch den Alltag "bedichtet": die Mäntel der Kinder und den "Putz" der Damen, Uhren, Thermometer und Barometer. Kaffee, Wein und Sauerkraut und noch vieles mehr motivierten ihn zu einfachen Reimereien ebenso wie zu kunstvollen Gedichten. Das Verseschmieden ging ihm so leicht von der Hand, dass wir im poetischen Gesamtwerk buchstäblich über Folianten, Taschenbücher und Taschentücher, Musikinstrumente und Haushaltsgegenstände stolpern. "Musst du denn immer dichten?", wurde er oft gefragt. Die Antwort finden Sie nach diesem Rückert-Abend vielleicht selbst. Mitglieder des Erlanger Rückert-Kreises e.V. tragen Gedichte aus den "Makamen des Hariri" und anderen poetischen Werken vor, ergänzt durch Auszüge aus dem Briefwechsel Rückerts.
In diesem Workshop lernen Sie, lebendiger vorzulesen und Ihr Lampenfieber in positive Energie zu verwandeln. Wie interpretiere ich einen Text, wie ein Gedicht? Erweitern Sie Ihre eigenen Gestaltungs- und Interpretationsmöglichkeiten. Vor der Textarbeit gibt es ein Körperaufwärmen sowie Sprech- und Stimmbildungsübungen. Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die ihre Ausdrucksmöglichkeiten durch Stimme, Gestik, Mimik, Blickkontakt und Körperhaltung verbessern möchten – für privates oder öffentliches Vorlesen. Eigene Texte sind willkommen.
Bücher lesen und mit anderen darüber reden, im lockeren Gespräch und doch versiert den eigenen Lektüreerlebnissen auf den Grund gehen und sich darüber austauschen. Dieses Semester widmen wir uns zeitgenössischer Literatur aus Irland. Wir beginnen mit Claire Keegan "Das 3. Licht". Die übrigen Titel bestimmt der Kurs.
Mitlesen und mitreden. Welche deutschsprachigen Romane werden aktuell heiß diskutiert? Wir begeben uns mitten ins Herz des Literaturbetriebs und lesen gemeinsam die Bücher der Saison, von denen es heißt, die seien ein Ereignis, das niemand verpassen dürfe. Gerechtfertigter Hype oder doch ein Flop? Wir bilden uns eigene Meinungen. Mit welchem Roman es losgeht, steht ab Ende Januar auf der vhs-Website. Die weiteren Titel wählt der Kreis nach einer Vorstellung durch den Leiter gemeinsam aus. Besonderes Extra: Durch eine Kooperation mit der Inhaberin finden die letzten drei Termine in den Räumen der Literarischen Buchhandlung Erlangen, Südliche Stadtmauerstr. 40, statt.
Ob der große Wendepunkt im eigenen Leben oder eine stille Beobachtung, die einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Auf dem Papier werden sie festgehalten und dem Vergessen entrissen. Im Seminar nehmen wir uns zwei Monate Zeit, um eine autobiografische Novelle zu verfassen, denn ein guter Text braucht Luft zum Atmen. Unterstützt durch Inputs des Kursleiters zu Stoffentwicklung und Schreibtechniken sowie dem Austausch untereinander entsteht bei jeder Teilnehmenden ein persönlicher Text, der anschließend seinen Platz im heimischen Bücherregal einnehmen darf.
Geeignet für Anfänger*innen und Fortgeschrittene Von den Meistern lernen. In diesem Workshop nähern wir uns dem Schreiben wie einem Handwerk: Wir sehen uns gemeinsam an, wie die Großschrifsteller*innen von Goethe bis Grass ihre Texte geschaffen haben und probieren ihre Ansätze in kurzen Übungen selbst aus: Wir visualisieren, meditieren, lesen uns ein oder schreiben einfach los, ohne nachzudenken. Einen Meisterbrief gibt es am Ende zwar nicht, dafür die Erkenntnis, mit welchen Techniken sich ganz neue Welten im eigenen Schreiben erschließen lassen.
Wir schreiben über uns selbst, um Erlebtes festzuhalten und zu reflektieren. Doch wie und für wen schreibe ich eigentlich? Wie gestaltet sich der Übergang von der persönlichen Erinnerung zum literarischen Kunstwerk? Diesen Fragen gehen wir im Kurs nach. Das Ausprobieren von Textformen wie Gedicht, Beschreibung oder Dialog liefert Schreibimpulse, um uns verschiedenen Lebensthemen anzunähern und ihnen Ausdruck zu verleihen. Beispiele aus autobiographischer beziehungsweise autofiktionaler Literatur geben uns zusätzlich Anregung und Inspiration. Dabei ermutigt das wertschätzende Feedback in der Gruppe, es liefert überraschende Perspektiven und unterstützt den eigenen Schreibprozess. Bitte mitbringen: Schreibutensilien, ein Erinnerungsfoto und einen persönlich bedeutsamen Gegenstand
Lassen Sie andere an dem von Ihnen verfassten Kurztext teilhaben. Bitte mailen Sie Ihren Text bis spätestens eine Woche vor dem Termin an: wabene@wabe-erlangen.de Stefanie Miller beteiligt sich an der Auswahl und wird den Abend auf amüsante Weise moderieren. Musikalische Umrahmung: Barbara Kloiber mit den vhs Gruppen "Singen mit Genuss" und "Singen International" Eine Kooperation mit wabene
E.T.A. Hoffmann ist neben Goethe der international wirksamste deutschsprachige Autor seiner Zeit. Zu Lebzeiten und über das 19. Jahrhundert wurde er in Großbritannien und Frankreich mehr geschätzt als in Deutschland. Sein Beitrag zur Literaturgeschichte liegt darin, dass er Märchen-, Gespenster- und andere Aberglaubensmotive auf neue Weise zu benutzen verstand, so dass sie zur eindringlichsten literarischen Erkundung gesellschaftlicher und psychologischer, vor allem auch psychopathologischer Phänomene und Probleme wurde. Er begründete damit die internationale Erfolgsgeschichte der Fantastischen Literatur.
Moses Mendelssohn (1729-1786) gilt als Schlüsselfigur der jüdischen Aufklärung. So verband er den jüdischen Glauben, dem er stets die Treue hielt, mit einer lebhaften Teilnahme an den philosophischen und theologischen Auseinandersetzungen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Er war nicht nur ein Freund Lessings, sondern stand mit vielen nicht-jüdischen Schriftstellern und Gelehrten der Zeit in Beziehung. Diesen begegnete er stets mit Respekt und Wertschätzung, forderte beides jedoch auch ganz entschieden für sich und die jüdischen Religion ein. In einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus kann er deshalb für uns eine wichtige Leitfigur sein. Der Vortrag stellt vor dem Hintergrund von Mendelssohns Biographie zentrale Aspekte seiner Gedankenwelt heraus und zeigt auf, wie diese auch heute noch im jüdisch-christlichen Dialog befruchtend wirken können.
Ob als Legenden-Gestalt oder als Goethes Bühnenfigur - den "Faust" zu vertonen war schwierig. Goethe hätte sich Mozart oder Giacomo Meyerbeer als Komponisten gewünscht, aber Mozart war bereits tot. Wie durften Librettisten und Komponisten mit einem so "heiligen" klassischen Text umgehen? Deutschsprachige Komponisten fanden nach Form und Inhalt ganz andere Lösungen als ihre italienischen oder französischen Kollegen. So entstanden sehr unterschiedliche musikalische Werke: vom innigen Lied über das Oratorium bis hin zur Grande Opera.
Der Dichter des sogenannten Schwalbenliedes „Aus der Jugendzeit“ wuchs im ländlichen Oberlauringen auf. Mit seinem Bruder Heinrich streifte er durch Wald und Flur, fing Schmetterlinge und sammelte Käfer, Vogeleier und Schneckenhäuser. Was er in diesem „Waldkindergarten“ gelernt hatte, spiegelt sich wider in seinen Gedichten über Schmetterlinge und Stubenfliegen, Schwalben und Raben, Ratz und Katz und weiteres Getier. In den „Geharnischten Sonetten“, im „Liebesfrühling“ und in der „Weisheit des Brahmanen“ dienen Tiere wie Adler, Taube, Wolf oder Kamel auch als Allegorien. Der Erlanger Rückert-Kreis e.V. lädt zu einer vergnüglichen Reise durch „Rückerts Tierleben“ ein und berichtet von besonderen Ereignissen im Leben des Dichters und seiner Familie.
Eine der spannendsten Liebesgeschichten ist die von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. In seinem Buch "Zwei Blaue Reiter" erzählt Johannes Wilkes von dem Liebessommer im romantischen Kallmünz. Zusammen mit der Rezitatorin Magdalena Damjantschitsch lässt er zugleich ein Bild der expressionistischen Epoche entstehen.
Wir freuen uns auf die Lesung von Annegret Liepold, die ihren preisgekrönten Roman "Unter Grund" in wabene vorstellt. Nach Jahren kehrt Franka in ihre fränkische Heimat zurück – zu den Himmelsweihern, den Dörfern, dem Schweigen ihrer Familie. Erinnerungen brechen auf: an die Nullerjahre, an Freundschaften, die sie in die rechte Szene zogen. Damals suchte sie Zugehörigkeit, heute stellt sie Fragen – nach Schuld, Schweigen und der eigenen Vergangenheit. Ein eindringliches Debüt über Heimat, Verdrängung und die Suche nach sich selbst. Eine Kooperation mit wabene>/i>
In diesem Workshop lernen Sie, lebendiger vorzulesen und Ihr Lampenfieber in positive Energie zu verwandeln. Wie interpretiere ich einen Text, wie ein Gedicht? Erweitern Sie Ihre eigenen Gestaltungs- und Interpretationsmöglichkeiten. Vor der Textarbeit gibt es ein Körperaufwärmen sowie Sprech- und Stimmbildungsübungen. Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die ihre Ausdrucksmöglichkeiten durch Stimme, Gestik, Mimik, Blickkontakt und Körperhaltung verbessern möchten – für privates oder öffentliches Vorlesen. Eigene Texte sind willkommen.
Erlangen ist bekannt für seine Gastronomiedichte. Weniger bekannt ist, dass das schon seit 300 Jahren so ist: Bereits damals kam hier auf je 100 Einwohnende ein Gasthaus. So manches gibt es bis heute, andere leben in Namen von der Apfel- bis zur Schiffstraße weiter. Garküchen, Zunftherbergen, Hotels, Burschen- und Soldatenkneipen: Ihre Geschichten erzählen die Entwicklung Erlangens – von den Hugenotten bis zum Universitäts- und Garnisonsstandort, vom Brauerei-Boom bis zum Stadtwachstum nach 1945. Treffpunkt: Martin-Luther-Platz/Ecke Schulstraße