Kulturgeschichte und Archäologie
Unsere kulturgeschichtlichen Veranstaltungen widmen sich einem erweiterten Kulturbegriff und damit all dem, was Menschen sich zum Leben erschaffen. ... mehr lesen
Unsere kulturgeschichtlichen Veranstaltungen widmen sich einem erweiterten Kulturbegriff und damit all dem, was Menschen sich zum Leben erschaffen. Hier finden Sie auch unsere Rundgänge im Stadtmuseum Erlangen.
Erlangen ist bekannt für seine Gastronomiedichte. Weniger bekannt ist, dass das schon seit 300 Jahren so ist: Bereits damals kam hier auf je 100 Einwohnende ein Gasthaus. So manches gibt es bis heute, andere leben in Namen von der Apfel- bis zur Schiffstraße weiter. Garküchen, Zunftherbergen, Hotels, Burschen- und Soldatenkneipen: Ihre Geschichten erzählen die Entwicklung Erlangens – von den Hugenotten bis zum Universitäts- und Garnisonsstandort, vom Brauerei-Boom bis zum Stadtwachstum nach 1945. Treffpunkt: Martin-Luther-Platz/Ecke Schulstraße
Tauchen Sie ein in die mysteriöse Welt der Rauhnächte, jener Zeit zwischen den Jahren – den zwölf Tagen zwischen Weihnachten und dem 6. Januar. Man glaubte, dass die Grenzen zur Anderswelt verschwimmen und statt Arbeit Feiern sowie Rück- und Vorschau im Mittelpunkt stehen sollten. Jeder dieser Tage ist mit eigenen Überlieferungen, Ritualen und Bedeutungen verbunden. Die Bräuche sind vielfältig: Geschichten von Geistern und Dämonen, von Licht und Dunkelheit, von Reinigung, Orakeln und Vorhersagen. Im Vortrag erkunden wir diese besondere Zeit, ihre Ursprünge und mögliche Deutungen für unser heutiges Leben.
As small as Erlangen is, its history is astonishing. Why is the old town younger than the new town? Where does the city map with its squares come from? And why is the city's motto “Open by tradition”? All this is explained during a guided tour of the city museum, where you have time to rediscover your own city. Treffpunkt: Foyer Kosten: 3,50 Euro sind zzgl. zum Eintritt an der Museumskasse zu bezahlen
Diese Bronzescheibe ist einer der berühmtesten astronomischen Artefakte weltweit. Vor etwa 4.000 Jahren entstanden, ist sie die bis dato älteste Darstellung des Himmels. Das Abbild der Sterne wurde mehrfach verändert – aber warum? Zusammen betrachten wir die Scheibe genauer.
Bekannt ist er unter vielen Namen: der Mann vom Hauslabjoch, der Mann aus dem Eis, die Gletschermumie – am besten kennt man ihn aber unter seinem Spitznamen "Ötzi". Vor fast 5.500 Jahren kam dieser Mann in den Ötztaler Alpen in Südtirol ums Leben. Seinem Unglück verdanken wir heute unzählige Erkenntnisse über das Leben in der späten Jungsteinzeit, in der sogenannten Kupferzeit.
Was verbindet mehr als Kochen? Und dann noch in einer Küche, die aus dem vorigen Jahrhundert stammt. Beim Anschüren des alten Ofens, dem Schneiden der Zutaten und dem Rühren der Speisen ist viel Zeit für den Austausch und das gegenseitige Kennenlernen. Mit Gerichten aus früheren Zeiten kommt auch der Genuss nicht zu kurz. Treffpunkt: Foyer Materialkosten: 15 Euro sind an der Museumskasse zu bezahlen