Studium generale: "Recht und Gerechtigkeit"
Dienstag, 22. September, 2026
Maede Soltani
Der Kampf um Demokratie im Iran
Im Iran kämpfen Menschen seit vielen Jahren für Demokratie. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung durch die Mullahs wünschen sie sich einen Regimewechsel und ein normales Leben. Am Beispiel des in Teheran lebenden Rechtsanwalts Abdolfattah Soltani, Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2009, zeigt seine in Franken lebende Tochter auf, wie die Zivilgesellschaft schikaniert wird und nun zusätzlich unter den Folgen des Krieges leidet. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft – stärker als je zuvor.
Dienstag, 29. September 2026
Annalena Gras
Von digitaler Gewalt bis Femizid: Wie geht das Strafrecht mit Tätern und Opfern um?
Kaum ein Thema ist derzeit gesellschafts- wie rechtspolitisch so präsent wie Gewalt gegen Frauen – ob physisch, sexuell oder digital. Besonders häufig fällt im Zusammenhang mit Tötungsdelikten aktuell der Begriff des "Femizids". Doch was genau ist darunter zu subsumieren? Von dieser Frage ausgehend sollen die praktische Häufigkeit geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Tätertypen und Motive analysiert werden. Und wird das geltende Strafrecht Tätern und Opfern gerecht?
Dienstag, 6. Oktober 2026
Dr. Tabea Seum
Vom Klick zum Crime - Strafbarkeit und Strafverfolgung im Internet
Cyberkriminalität im Internet nimmt zu. Welche typischen Straftaten finden hier statt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Strafverfolgung gibt es im digitalen Raum? Online-Ermittlungen sind für die Strafverfolgungsbehörden mit Herausforderungen verbunden und stoßen an juristische und praktische Grenzen. Und wie können wir im Alltag digitale Medien sicher nutzen? Neben alltagstauglichen Tipps hierzu werden Themen wie Datenschutz, Hasskriminalität und Desinformationen aufgegriffen und diskutiert.
Dienstag, 13. Oktober 2026
Andrea Kuhn
Menschenrechte im Film
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte legte 1948 zum ersten Mal die Rechte und Freiheiten aller Menschen fest. Umkämpft sind diese Rechte noch immer. Dokumentar- und Spielfilme thematisieren diesen Kampf seit Jahrzehnten und werden in der Menschenrechtsbildung eingesetzt. Denn bewegte Bilder besitzen eine ungeheure Macht, doch zugleich sind sie umstritten wie nie zuvor. Was macht also einen „guten“ Menschenrechtsfilm aus? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen gibt es, und wie kann man den eigenen kritischen Blick schärfen? Anhand vieler Filmbeispiele wird in das Thema eingeführt.
Dienstag, 20. Oktober 2026,
Dr. Claudia Schorcht
Was Ernährung mit Gerechtigkeit zu tun hat
Erst zu Beginn der 2000er Jahre hat sich der Begriff „Ernährungsgerechtigkeit“ etabliert, obwohl die Problematik weit älter ist. Es geht um die faire Verteilung des Zugangs zu gesunder, nachhaltiger und kulturell angemessener Nahrung für alle Menschen, inklusive der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen entlang der gesamten Lebensmittelkette. Umgesetzt ist dieses Ideal bisher nicht, vielmehr dominiert eine massive Ernährungsungerechtigkeit. Was sind die Gründe? Und wie lässt sich ihnen begegnen?
Dienstag, 27. Oktober 2026,
Prof. Dr. Simone Derix
Wie prägt Erben die Gesellschaft?
Schätzungen zufolge werden aktuell rund 400 Milliarden Euro in Deutschland pro Jahr vererbt oder verschenkt. Was ist (un-)gerecht am Erben? Diese Frage wird seit der Französischen Revolution immer wieder kontrovers diskutiert. Gleichzeitig hat sich grundlegend verändert, wie vererbt und geerbt wird. Diese Geschichte des Erbens und Vererbens wird dargestellt und diskutiert. Was sagt das Erben über den Wandel des Verhältnisses zwischen Individuum, Familie und Staat aus? Über welche Quellen lassen sich Erbpraktiken untersuchen und welche Erkenntnisse kann man daraus ziehen?
Dienstag, 10. November 2026,
Georg Escher
Wie Reichtum die Gesellschaft zerstört
In den USA scheint ein kleiner Club von Tech-Milliardären die eigentliche Macht im Staat übernommen zu haben. Während diese Reichtümer angehäuft haben, die das Bruttoinlandsprodukt so mancher Staaten übertreffen, drohen Teile der Gesellschaft den Anschluss zu verlieren. Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa nimmt die soziale Spaltung bedenklich zu. In der Folge erstarken die politischen Ränder. Wenn die politische Mitte nicht weiter an Boden verlieren will, ist es höchste Zeit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Gerechtigkeit wieder zu stärken.
Dienstag, 17. November 2026,
Kai Stähler
Wie Diakonie zu sozialer Gerechtigkeit beiträgt
Die Diakonie zählt zu den größten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland und setzt sich dafür ein, soziale Gerechtigkeit konkret erfahrbar zu machen. Diakonische Einrichtungen unterstützen Menschen in Armut und Notlagen. Sie schützen vor Ausgrenzung und fördern gesellschaftliche Teilhabe. Professionelle Sozialarbeit und gelebte Nächstenliebe wirken hier zusammen. Doch zunehmend schwierige Rahmenbedingungen wie steigende Kosten, wachsende soziale Ungleichheit und Fachkräftemangel erschweren diakonische Arbeit.
Dienstag, 24. November 2026
Dieter Rosner
Soziale Gerechtigkeit in der Kommune
Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sind wichtige Voraussetzungen für die Sicherung von Demokratie in unserer Gesellschaft. Welchen Beitrag kann die Kommune dazu leisten, gerade wenn es um bezahlbaren Wohnraum, eine gute Kinderbetreuung oder ein würdevolles Altern geht? Der Vortrag fragt nach den politischen Bedingungen und Handlungsmöglichkeiten vor Ort, um Chancengleichheit zu fördern, Armut wirksam zu bekämpfen und allen Bevölkerungsgruppen Teilhabe zu ermöglichen. Dabei wird auch die Bedeutung des Ehrenamts als unverzichtbare Stütze des sozialen Zusammenhalts beleuchtet.
Referent*innen:
Prof. Dr. Simone Derix, Department Geschichte, FAU
Georg Escher, Freier Journalist
Dr. Annalena Gras, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Andrea Kuhn, Leiterin des Internationalen Filmfestivals der Menschenrechte, Nürnberg
Dieter Rosner, Referent für Jugend, Familie und Soziales, Stadt Erlangen
Dr. Claudia Schorcht, vhs Lesecafe
Tabea Seum, Fachgruppe Cybercrime, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Maede Soltani, Menschenrechtsaktivistin, Nürnberg
Kai Stähler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission Nürnberg und Diakonie Erlangen
Moderation: Dr. Susanne Stemmler, vhs Erlangen
Maede Soltani
Der Kampf um Demokratie im Iran
Im Iran kämpfen Menschen seit vielen Jahren für Demokratie. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung durch die Mullahs wünschen sie sich einen Regimewechsel und ein normales Leben. Am Beispiel des in Teheran lebenden Rechtsanwalts Abdolfattah Soltani, Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2009, zeigt seine in Franken lebende Tochter auf, wie die Zivilgesellschaft schikaniert wird und nun zusätzlich unter den Folgen des Krieges leidet. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft – stärker als je zuvor.
Dienstag, 29. September 2026
Annalena Gras
Von digitaler Gewalt bis Femizid: Wie geht das Strafrecht mit Tätern und Opfern um?
Kaum ein Thema ist derzeit gesellschafts- wie rechtspolitisch so präsent wie Gewalt gegen Frauen – ob physisch, sexuell oder digital. Besonders häufig fällt im Zusammenhang mit Tötungsdelikten aktuell der Begriff des "Femizids". Doch was genau ist darunter zu subsumieren? Von dieser Frage ausgehend sollen die praktische Häufigkeit geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Tätertypen und Motive analysiert werden. Und wird das geltende Strafrecht Tätern und Opfern gerecht?
Dienstag, 6. Oktober 2026
Dr. Tabea Seum
Vom Klick zum Crime - Strafbarkeit und Strafverfolgung im Internet
Cyberkriminalität im Internet nimmt zu. Welche typischen Straftaten finden hier statt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Strafverfolgung gibt es im digitalen Raum? Online-Ermittlungen sind für die Strafverfolgungsbehörden mit Herausforderungen verbunden und stoßen an juristische und praktische Grenzen. Und wie können wir im Alltag digitale Medien sicher nutzen? Neben alltagstauglichen Tipps hierzu werden Themen wie Datenschutz, Hasskriminalität und Desinformationen aufgegriffen und diskutiert.
Dienstag, 13. Oktober 2026
Andrea Kuhn
Menschenrechte im Film
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte legte 1948 zum ersten Mal die Rechte und Freiheiten aller Menschen fest. Umkämpft sind diese Rechte noch immer. Dokumentar- und Spielfilme thematisieren diesen Kampf seit Jahrzehnten und werden in der Menschenrechtsbildung eingesetzt. Denn bewegte Bilder besitzen eine ungeheure Macht, doch zugleich sind sie umstritten wie nie zuvor. Was macht also einen „guten“ Menschenrechtsfilm aus? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen gibt es, und wie kann man den eigenen kritischen Blick schärfen? Anhand vieler Filmbeispiele wird in das Thema eingeführt.
Dienstag, 20. Oktober 2026,
Dr. Claudia Schorcht
Was Ernährung mit Gerechtigkeit zu tun hat
Erst zu Beginn der 2000er Jahre hat sich der Begriff „Ernährungsgerechtigkeit“ etabliert, obwohl die Problematik weit älter ist. Es geht um die faire Verteilung des Zugangs zu gesunder, nachhaltiger und kulturell angemessener Nahrung für alle Menschen, inklusive der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen entlang der gesamten Lebensmittelkette. Umgesetzt ist dieses Ideal bisher nicht, vielmehr dominiert eine massive Ernährungsungerechtigkeit. Was sind die Gründe? Und wie lässt sich ihnen begegnen?
Dienstag, 27. Oktober 2026,
Prof. Dr. Simone Derix
Wie prägt Erben die Gesellschaft?
Schätzungen zufolge werden aktuell rund 400 Milliarden Euro in Deutschland pro Jahr vererbt oder verschenkt. Was ist (un-)gerecht am Erben? Diese Frage wird seit der Französischen Revolution immer wieder kontrovers diskutiert. Gleichzeitig hat sich grundlegend verändert, wie vererbt und geerbt wird. Diese Geschichte des Erbens und Vererbens wird dargestellt und diskutiert. Was sagt das Erben über den Wandel des Verhältnisses zwischen Individuum, Familie und Staat aus? Über welche Quellen lassen sich Erbpraktiken untersuchen und welche Erkenntnisse kann man daraus ziehen?
Dienstag, 10. November 2026,
Georg Escher
Wie Reichtum die Gesellschaft zerstört
In den USA scheint ein kleiner Club von Tech-Milliardären die eigentliche Macht im Staat übernommen zu haben. Während diese Reichtümer angehäuft haben, die das Bruttoinlandsprodukt so mancher Staaten übertreffen, drohen Teile der Gesellschaft den Anschluss zu verlieren. Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa nimmt die soziale Spaltung bedenklich zu. In der Folge erstarken die politischen Ränder. Wenn die politische Mitte nicht weiter an Boden verlieren will, ist es höchste Zeit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Gerechtigkeit wieder zu stärken.
Dienstag, 17. November 2026,
Kai Stähler
Wie Diakonie zu sozialer Gerechtigkeit beiträgt
Die Diakonie zählt zu den größten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland und setzt sich dafür ein, soziale Gerechtigkeit konkret erfahrbar zu machen. Diakonische Einrichtungen unterstützen Menschen in Armut und Notlagen. Sie schützen vor Ausgrenzung und fördern gesellschaftliche Teilhabe. Professionelle Sozialarbeit und gelebte Nächstenliebe wirken hier zusammen. Doch zunehmend schwierige Rahmenbedingungen wie steigende Kosten, wachsende soziale Ungleichheit und Fachkräftemangel erschweren diakonische Arbeit.
Dienstag, 24. November 2026
Dieter Rosner
Soziale Gerechtigkeit in der Kommune
Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sind wichtige Voraussetzungen für die Sicherung von Demokratie in unserer Gesellschaft. Welchen Beitrag kann die Kommune dazu leisten, gerade wenn es um bezahlbaren Wohnraum, eine gute Kinderbetreuung oder ein würdevolles Altern geht? Der Vortrag fragt nach den politischen Bedingungen und Handlungsmöglichkeiten vor Ort, um Chancengleichheit zu fördern, Armut wirksam zu bekämpfen und allen Bevölkerungsgruppen Teilhabe zu ermöglichen. Dabei wird auch die Bedeutung des Ehrenamts als unverzichtbare Stütze des sozialen Zusammenhalts beleuchtet.
Referent*innen:
Prof. Dr. Simone Derix, Department Geschichte, FAU
Georg Escher, Freier Journalist
Dr. Annalena Gras, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Andrea Kuhn, Leiterin des Internationalen Filmfestivals der Menschenrechte, Nürnberg
Dieter Rosner, Referent für Jugend, Familie und Soziales, Stadt Erlangen
Dr. Claudia Schorcht, vhs Lesecafe
Tabea Seum, Fachgruppe Cybercrime, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Maede Soltani, Menschenrechtsaktivistin, Nürnberg
Kai Stähler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission Nürnberg und Diakonie Erlangen
Moderation: Dr. Susanne Stemmler, vhs Erlangen
Kurstermine 9
-
Ort / Raum
-
- 1
- Dienstag, 22. September 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
1 Dienstag 22. September 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 2
- Dienstag, 29. September 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
2 Dienstag 29. September 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 3
- Dienstag, 06. Oktober 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
3 Dienstag 06. Oktober 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 4
- Dienstag, 13. Oktober 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
4 Dienstag 13. Oktober 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 5
- Dienstag, 20. Oktober 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
5 Dienstag 20. Oktober 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 6
- Dienstag, 27. Oktober 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
6 Dienstag 27. Oktober 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 7
- Dienstag, 10. November 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
7 Dienstag 10. November 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 8
- Dienstag, 17. November 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
8 Dienstag 17. November 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal -
- 9
- Dienstag, 24. November 2026
- 19:00 – 21:00 Uhr
- Friedrichstr. 19, Großer Saal
9 Dienstag 24. November 2026 19:00 – 21:00 Uhr Friedrichstr. 19, Großer Saal
Studium generale: "Recht und Gerechtigkeit"
Dienstag, 22. September, 2026
Maede Soltani
Der Kampf um Demokratie im Iran
Im Iran kämpfen Menschen seit vielen Jahren für Demokratie. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung durch die Mullahs wünschen sie sich einen Regimewechsel und ein normales Leben. Am Beispiel des in Teheran lebenden Rechtsanwalts Abdolfattah Soltani, Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2009, zeigt seine in Franken lebende Tochter auf, wie die Zivilgesellschaft schikaniert wird und nun zusätzlich unter den Folgen des Krieges leidet. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft – stärker als je zuvor.
Dienstag, 29. September 2026
Annalena Gras
Von digitaler Gewalt bis Femizid: Wie geht das Strafrecht mit Tätern und Opfern um?
Kaum ein Thema ist derzeit gesellschafts- wie rechtspolitisch so präsent wie Gewalt gegen Frauen – ob physisch, sexuell oder digital. Besonders häufig fällt im Zusammenhang mit Tötungsdelikten aktuell der Begriff des "Femizids". Doch was genau ist darunter zu subsumieren? Von dieser Frage ausgehend sollen die praktische Häufigkeit geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Tätertypen und Motive analysiert werden. Und wird das geltende Strafrecht Tätern und Opfern gerecht?
Dienstag, 6. Oktober 2026
Dr. Tabea Seum
Vom Klick zum Crime - Strafbarkeit und Strafverfolgung im Internet
Cyberkriminalität im Internet nimmt zu. Welche typischen Straftaten finden hier statt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Strafverfolgung gibt es im digitalen Raum? Online-Ermittlungen sind für die Strafverfolgungsbehörden mit Herausforderungen verbunden und stoßen an juristische und praktische Grenzen. Und wie können wir im Alltag digitale Medien sicher nutzen? Neben alltagstauglichen Tipps hierzu werden Themen wie Datenschutz, Hasskriminalität und Desinformationen aufgegriffen und diskutiert.
Dienstag, 13. Oktober 2026
Andrea Kuhn
Menschenrechte im Film
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte legte 1948 zum ersten Mal die Rechte und Freiheiten aller Menschen fest. Umkämpft sind diese Rechte noch immer. Dokumentar- und Spielfilme thematisieren diesen Kampf seit Jahrzehnten und werden in der Menschenrechtsbildung eingesetzt. Denn bewegte Bilder besitzen eine ungeheure Macht, doch zugleich sind sie umstritten wie nie zuvor. Was macht also einen „guten“ Menschenrechtsfilm aus? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen gibt es, und wie kann man den eigenen kritischen Blick schärfen? Anhand vieler Filmbeispiele wird in das Thema eingeführt.
Dienstag, 20. Oktober 2026,
Dr. Claudia Schorcht
Was Ernährung mit Gerechtigkeit zu tun hat
Erst zu Beginn der 2000er Jahre hat sich der Begriff „Ernährungsgerechtigkeit“ etabliert, obwohl die Problematik weit älter ist. Es geht um die faire Verteilung des Zugangs zu gesunder, nachhaltiger und kulturell angemessener Nahrung für alle Menschen, inklusive der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen entlang der gesamten Lebensmittelkette. Umgesetzt ist dieses Ideal bisher nicht, vielmehr dominiert eine massive Ernährungsungerechtigkeit. Was sind die Gründe? Und wie lässt sich ihnen begegnen?
Dienstag, 27. Oktober 2026,
Prof. Dr. Simone Derix
Wie prägt Erben die Gesellschaft?
Schätzungen zufolge werden aktuell rund 400 Milliarden Euro in Deutschland pro Jahr vererbt oder verschenkt. Was ist (un-)gerecht am Erben? Diese Frage wird seit der Französischen Revolution immer wieder kontrovers diskutiert. Gleichzeitig hat sich grundlegend verändert, wie vererbt und geerbt wird. Diese Geschichte des Erbens und Vererbens wird dargestellt und diskutiert. Was sagt das Erben über den Wandel des Verhältnisses zwischen Individuum, Familie und Staat aus? Über welche Quellen lassen sich Erbpraktiken untersuchen und welche Erkenntnisse kann man daraus ziehen?
Dienstag, 10. November 2026,
Georg Escher
Wie Reichtum die Gesellschaft zerstört
In den USA scheint ein kleiner Club von Tech-Milliardären die eigentliche Macht im Staat übernommen zu haben. Während diese Reichtümer angehäuft haben, die das Bruttoinlandsprodukt so mancher Staaten übertreffen, drohen Teile der Gesellschaft den Anschluss zu verlieren. Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa nimmt die soziale Spaltung bedenklich zu. In der Folge erstarken die politischen Ränder. Wenn die politische Mitte nicht weiter an Boden verlieren will, ist es höchste Zeit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Gerechtigkeit wieder zu stärken.
Dienstag, 17. November 2026,
Kai Stähler
Wie Diakonie zu sozialer Gerechtigkeit beiträgt
Die Diakonie zählt zu den größten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland und setzt sich dafür ein, soziale Gerechtigkeit konkret erfahrbar zu machen. Diakonische Einrichtungen unterstützen Menschen in Armut und Notlagen. Sie schützen vor Ausgrenzung und fördern gesellschaftliche Teilhabe. Professionelle Sozialarbeit und gelebte Nächstenliebe wirken hier zusammen. Doch zunehmend schwierige Rahmenbedingungen wie steigende Kosten, wachsende soziale Ungleichheit und Fachkräftemangel erschweren diakonische Arbeit.
Dienstag, 24. November 2026
Dieter Rosner
Soziale Gerechtigkeit in der Kommune
Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sind wichtige Voraussetzungen für die Sicherung von Demokratie in unserer Gesellschaft. Welchen Beitrag kann die Kommune dazu leisten, gerade wenn es um bezahlbaren Wohnraum, eine gute Kinderbetreuung oder ein würdevolles Altern geht? Der Vortrag fragt nach den politischen Bedingungen und Handlungsmöglichkeiten vor Ort, um Chancengleichheit zu fördern, Armut wirksam zu bekämpfen und allen Bevölkerungsgruppen Teilhabe zu ermöglichen. Dabei wird auch die Bedeutung des Ehrenamts als unverzichtbare Stütze des sozialen Zusammenhalts beleuchtet.
Referent*innen:
Prof. Dr. Simone Derix, Department Geschichte, FAU
Georg Escher, Freier Journalist
Dr. Annalena Gras, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Andrea Kuhn, Leiterin des Internationalen Filmfestivals der Menschenrechte, Nürnberg
Dieter Rosner, Referent für Jugend, Familie und Soziales, Stadt Erlangen
Dr. Claudia Schorcht, vhs Lesecafe
Tabea Seum, Fachgruppe Cybercrime, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Maede Soltani, Menschenrechtsaktivistin, Nürnberg
Kai Stähler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission Nürnberg und Diakonie Erlangen
Moderation: Dr. Susanne Stemmler, vhs Erlangen
Maede Soltani
Der Kampf um Demokratie im Iran
Im Iran kämpfen Menschen seit vielen Jahren für Demokratie. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung durch die Mullahs wünschen sie sich einen Regimewechsel und ein normales Leben. Am Beispiel des in Teheran lebenden Rechtsanwalts Abdolfattah Soltani, Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2009, zeigt seine in Franken lebende Tochter auf, wie die Zivilgesellschaft schikaniert wird und nun zusätzlich unter den Folgen des Krieges leidet. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft – stärker als je zuvor.
Dienstag, 29. September 2026
Annalena Gras
Von digitaler Gewalt bis Femizid: Wie geht das Strafrecht mit Tätern und Opfern um?
Kaum ein Thema ist derzeit gesellschafts- wie rechtspolitisch so präsent wie Gewalt gegen Frauen – ob physisch, sexuell oder digital. Besonders häufig fällt im Zusammenhang mit Tötungsdelikten aktuell der Begriff des "Femizids". Doch was genau ist darunter zu subsumieren? Von dieser Frage ausgehend sollen die praktische Häufigkeit geschlechtsspezifischer Gewalt sowie Tätertypen und Motive analysiert werden. Und wird das geltende Strafrecht Tätern und Opfern gerecht?
Dienstag, 6. Oktober 2026
Dr. Tabea Seum
Vom Klick zum Crime - Strafbarkeit und Strafverfolgung im Internet
Cyberkriminalität im Internet nimmt zu. Welche typischen Straftaten finden hier statt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Strafverfolgung gibt es im digitalen Raum? Online-Ermittlungen sind für die Strafverfolgungsbehörden mit Herausforderungen verbunden und stoßen an juristische und praktische Grenzen. Und wie können wir im Alltag digitale Medien sicher nutzen? Neben alltagstauglichen Tipps hierzu werden Themen wie Datenschutz, Hasskriminalität und Desinformationen aufgegriffen und diskutiert.
Dienstag, 13. Oktober 2026
Andrea Kuhn
Menschenrechte im Film
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte legte 1948 zum ersten Mal die Rechte und Freiheiten aller Menschen fest. Umkämpft sind diese Rechte noch immer. Dokumentar- und Spielfilme thematisieren diesen Kampf seit Jahrzehnten und werden in der Menschenrechtsbildung eingesetzt. Denn bewegte Bilder besitzen eine ungeheure Macht, doch zugleich sind sie umstritten wie nie zuvor. Was macht also einen „guten“ Menschenrechtsfilm aus? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen gibt es, und wie kann man den eigenen kritischen Blick schärfen? Anhand vieler Filmbeispiele wird in das Thema eingeführt.
Dienstag, 20. Oktober 2026,
Dr. Claudia Schorcht
Was Ernährung mit Gerechtigkeit zu tun hat
Erst zu Beginn der 2000er Jahre hat sich der Begriff „Ernährungsgerechtigkeit“ etabliert, obwohl die Problematik weit älter ist. Es geht um die faire Verteilung des Zugangs zu gesunder, nachhaltiger und kulturell angemessener Nahrung für alle Menschen, inklusive der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen entlang der gesamten Lebensmittelkette. Umgesetzt ist dieses Ideal bisher nicht, vielmehr dominiert eine massive Ernährungsungerechtigkeit. Was sind die Gründe? Und wie lässt sich ihnen begegnen?
Dienstag, 27. Oktober 2026,
Prof. Dr. Simone Derix
Wie prägt Erben die Gesellschaft?
Schätzungen zufolge werden aktuell rund 400 Milliarden Euro in Deutschland pro Jahr vererbt oder verschenkt. Was ist (un-)gerecht am Erben? Diese Frage wird seit der Französischen Revolution immer wieder kontrovers diskutiert. Gleichzeitig hat sich grundlegend verändert, wie vererbt und geerbt wird. Diese Geschichte des Erbens und Vererbens wird dargestellt und diskutiert. Was sagt das Erben über den Wandel des Verhältnisses zwischen Individuum, Familie und Staat aus? Über welche Quellen lassen sich Erbpraktiken untersuchen und welche Erkenntnisse kann man daraus ziehen?
Dienstag, 10. November 2026,
Georg Escher
Wie Reichtum die Gesellschaft zerstört
In den USA scheint ein kleiner Club von Tech-Milliardären die eigentliche Macht im Staat übernommen zu haben. Während diese Reichtümer angehäuft haben, die das Bruttoinlandsprodukt so mancher Staaten übertreffen, drohen Teile der Gesellschaft den Anschluss zu verlieren. Nicht nur in den USA, sondern auch in Europa nimmt die soziale Spaltung bedenklich zu. In der Folge erstarken die politischen Ränder. Wenn die politische Mitte nicht weiter an Boden verlieren will, ist es höchste Zeit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Gerechtigkeit wieder zu stärken.
Dienstag, 17. November 2026,
Kai Stähler
Wie Diakonie zu sozialer Gerechtigkeit beiträgt
Die Diakonie zählt zu den größten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland und setzt sich dafür ein, soziale Gerechtigkeit konkret erfahrbar zu machen. Diakonische Einrichtungen unterstützen Menschen in Armut und Notlagen. Sie schützen vor Ausgrenzung und fördern gesellschaftliche Teilhabe. Professionelle Sozialarbeit und gelebte Nächstenliebe wirken hier zusammen. Doch zunehmend schwierige Rahmenbedingungen wie steigende Kosten, wachsende soziale Ungleichheit und Fachkräftemangel erschweren diakonische Arbeit.
Dienstag, 24. November 2026
Dieter Rosner
Soziale Gerechtigkeit in der Kommune
Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe sind wichtige Voraussetzungen für die Sicherung von Demokratie in unserer Gesellschaft. Welchen Beitrag kann die Kommune dazu leisten, gerade wenn es um bezahlbaren Wohnraum, eine gute Kinderbetreuung oder ein würdevolles Altern geht? Der Vortrag fragt nach den politischen Bedingungen und Handlungsmöglichkeiten vor Ort, um Chancengleichheit zu fördern, Armut wirksam zu bekämpfen und allen Bevölkerungsgruppen Teilhabe zu ermöglichen. Dabei wird auch die Bedeutung des Ehrenamts als unverzichtbare Stütze des sozialen Zusammenhalts beleuchtet.
Referent*innen:
Prof. Dr. Simone Derix, Department Geschichte, FAU
Georg Escher, Freier Journalist
Dr. Annalena Gras, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Andrea Kuhn, Leiterin des Internationalen Filmfestivals der Menschenrechte, Nürnberg
Dieter Rosner, Referent für Jugend, Familie und Soziales, Stadt Erlangen
Dr. Claudia Schorcht, vhs Lesecafe
Tabea Seum, Fachgruppe Cybercrime, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, FAU
Maede Soltani, Menschenrechtsaktivistin, Nürnberg
Kai Stähler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission Nürnberg und Diakonie Erlangen
Moderation: Dr. Susanne Stemmler, vhs Erlangen
-
Kosten90,00 €
- Kursnummer: 26W201001
-
StartDi. 22.09.2026
19:00 UhrEndeDi. 24.11.2026
21:00 Uhr