Philosophie / Naturwissenschaft
Lassen Sie sich gedanklich anregen und diskutieren Sie mit unseren Referent*innen bei einer Tasse Tee oder Kaffee im vhs club INTERNATIONAL.
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Die Philosophie des 20. Jahrhunderts ist von einer intensiven Auseinandersetzung mit den Grenzen des Denkens, der Sprache und des Wissens sowie dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft geprägt. Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie, Psychologie, Phänomenologie, Existenzialismus, Dialogphilosophie, Kritische Theorie, Poststrukturalismus und analytische Philosophie sind nur einige Stichworte einer Zeit, in der sich das philosophische Denken immer mehr spezialisiert und auffächert. Im dritten Teil zur Philosophie des 20. Jahrhunderts werden H. Arendt, H. Jonas, J. Butler und H. Rosa in Grundzügen vorgestellt sowie – im Kontext der Philosophy of mind – Positionen u.a. von D. Davidson, T. Nagel, D. Chalmers und D. Dennett diskutiert.
Ob Klassiker der Literatur oder auch weniger bekannte Werke, oftmals wird in ihnen Philosophisches behandelt, ohne dass man dies unmittelbar bemerkt. Sei es, dass Schriftsteller sich mit philosophischen Fragen literarisch auseinandersetzen, sei es, dass Philosophen selbst zum Mittel der Literatur greifen, um ihre abstrakten Gedanken konkret darzustellen. In jeder Sitzung lesen und besprechen wir auszugsweise einen solchen literarischen Text in Hinblick auf die darin steckenden philosophischen Inhalte. Vorkenntnisse zu den Autoren und deren Werken sind nicht erforderlich. Unter anderem besprechen wir diesmal Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ und Max Frischs „Gantenbein“. Außerdem nehmen wir den 250. Geburtstag von E. T. A. Hoffmann zum Anlass, uns mit seiner Erzählung „Klein Zaches“ zu befassen. 23.09.26 Stanisław Lem: Sterntagebücher (1957/1973) 30.09.26 Max Frisch: Mein Name sei Gantenbein (1964) 14.10.26 E. T. A. Hoffmann: Klein Zaches genannt Zinnober (1819) 21.10.26 Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften (1930) 28.10.26 Friedrich Dürrenmatt: Der Meteor (1966) 11.11.26 Günther Anders: Kosmologische Humoreske (1954)
Wenn Jonathan Sacks auf eine einsame Insel nur ein einziges Buch mitnehmen dürfte, würde er den Talmud wählen. Nicht, weil dort alle Antworten stehen, sondern weil dort alle Fragen stehen. Der Talmud ist das Ergebnis von Jahrtausenden des Streitens und Diskutierens. Zwei Gelehrte denken unterschiedlich – und beide können recht haben. Das ist kein Fehler, es ist der Kern: Wahrheit kann mehr als nur eine Perspektive umfassen. Darüber hat Rabbiner Sacks sein ganzes Leben gesprochen. Seine Botschaft: Man kann fest an das Eigene glauben – und zugleich den Andersdenkenden respektieren.
Viele von uns haben in der Schule "Mathematik" gelernt, ohne genau zu wissen, woher die Regel, der Zusammenhang, die Formel kommt. Wieso ist Minus mal Minus Plus? Wieso ist eine Zahl durch 3 teilbar, wenn ihre Quersumme durch 3 teilbar ist? Wer hat das Kommutativgesetz erlassen? Wieso gilt das nicht für die Subtraktion? Was genau ist ein Flächeninhalt? Und wieso kann man den mit "Länge mal Breite" berechnen? Was soll es bedeuten, zwei Längen miteinander zu multiplizieren? Das wäre ja so, als würde man Euro mit Euro multiplizieren können. Oder Stunden mal Stunden. Was soll das sein? Quadrat-Euro? Quadrat-Stunden? Wieso gibt es dann aber Quadratmeter? Derartige Fragen werden im Vortrag aufgeworfen und geklärt.
Mit diesem "gemischten Doppel" wird die Reihe Wissenschaft und Orgel in der Matthäuskirche fortgesetzt. Dieses Mal wird das Thema Quantenphysik an der Orgel und im Vortrag präsentiert. Treffpunkt: Matthäuskirche am Ohmplatz, Rathenaustraße 1 Eine Kooperation mit der Matthäuskirche Erlangen
Wie entstehen Sterne – und was hat ihr Ende mit dem Gold in unserem Schmuck zu tun? Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine Reise von kalten Gaswolken bis zu gewaltigen Supernova-Explosionen. Anschaulich wird erklärt, wie Sterne Energie erzeugen, warum sie stabil bleiben und was passiert, wenn ihnen der „Brennstoff“ ausgeht. Dabei begegnen Sie faszinierenden Konzepten wie dem Hertzsprung-Russell-Diagramm und der Kernfusion – verständlich und ohne viele Formeln. Am Ende wird klar: Die schwersten Elemente unseres Universums entstehen in den dramatischsten Momenten kosmischer Entwicklung. Ein spannender Blick darauf, warum wir im wahrsten Sinne des Wortes aus Sternenstaub bestehen.
Das Automobil ist eine der zentralen Erfindungen. Getrieben vom technischen Fortschritt, wandelte sich das Automobil vom Nischenprodukt zu einem Motor der Gesellschaft, der Massen mobilisiert. Ein ganzer Kosmos unterschiedlicher Typen spiegelt den jeweiligen Zeitgeschmack und die Bedürfnisse der Gesellschaft wider. Die notwendige Infrastruktur wurde bereitwillig und fortschrittsgläubig geschaffen. Manches wurde heute zum Problem. Eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte des Automobils. In Kooperation mit der Seniorenquartiersarbeit Büchenbach und dem AWO Stadtteilprojekt Erlangen-Büchenbach
Das Auto transportiert nicht nur Personen von A nach B, sondern ist auch eine Projektionsfläche für ganz Unterschiedliches. Es ist Ausdruck von Lebensart und/oder gesellschaftlichem Status, Kultobjekt oder schlicht Mittel zum Zweck. Daher gibt es rund um das Auto jede Menge Geschichten: Kurioses, Verblüffendes und Erstaunliches. Der Vortrag ist eine Reise in eine Welt der Eitelkeiten, der technischen Irrwege, oder einfach des Staunens. In Kooperation mit der Seniorenquartiersarbeit Büchenbach und dem AWO Stadtteilprojekt Erlangen-Büchenbach