Gesellschaft
Der Programmbereich Gesellschaft versammelt Vorträge, Seminare, Workshops und Exkursionen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themengebieten. Hier ... mehr lesen
Der Programmbereich Gesellschaft versammelt Vorträge, Seminare, Workshops und Exkursionen zu verschiedenen gesellschaftlichen Themengebieten. Hier finden Sie unser Angebot zu Geschichte, Politik, Zeitgeschehen, Philosophie, Nachhaltigkeit und auch zu pädagogischen Fragestellungen.
Insbesondere für Ältere, für junge Eltern, für Menschen mit Behinderungen und für solche, die sich ehrenamtlich engagieren, haben wir ein umfangreiches Bildungsangebot geplant.
Nutzen Sie für die gezielte Suche unsere Kategorien auf der linken Seite. Noch beginnende Einzelveranstaltungen finden Sie unter vhs-erlangen.de/einzelveranstaltungen oder stellen Sie die Schaltfläche auf "nur beginnende".
For English-speaking (new) inhabitants and interested English learners (Level B1/B2). Who were the Huguenots, and where did they come from? What role did the French Reformation and Jean Calvin play in their story? This talk will explore the fascinating history of the Huguenots – French Protestants who fled religious persecution and found new homes across Europe. You will learn why Erlangen is known as the “Huguenot City,” what these newcomers contributed to its development, and how their legacy can still be seen today. The presentation will also take you on a short journey through other Huguenot towns in Franconia and reveal what makes them special. Finally, we will look at present-day Huguenot associations and societies in Europe that continue to preserve this rich cultural heritage. Join us for an informative and enjoyable evening in a friendly atmosphere, perfect for anyone interested in local history and culture.
Dienstag, 10. März 2026, Laura KneppeWissen kommunizieren: Aus dem Elfenbeinturm in die Öffentlichkeit Wie gelangen spannende Forschungsergebnisse an die Öffentlichkeit? An der FAU wird Wissenschaftskommunikation groß geschrieben. Ob Lange Nacht der Wissenschaften oder Kinderuni: Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der Wissenschaftskommunikation und stellen konkrete Projekte vor, diskutieren, warum Kommunikation in der Wissenschaft so wichtig ist und beleuchten, in welchen Bereichen sie besonders gut funktioniert – und wo sie an ihre Grenzen stößt. Ein praxisnaher Einblick für alle, die Wissenschaft verstehen wollen. Dienstag, 17. März 2026, Prof. Dr. Florian HöhneBekenntnis statt Experiment? Theologie zwischen Wissenschaft und Glaube? Die Theologie ist eine der ältesten Wissenschaften. Die Reformation geht hierzulande auf einen Universitäts-Theologie-Professor zurück: auf Martin Luther. Gleichzeitig scheint Theologie zu gegenwärtigen Wissenschaftsverständnissen nicht zu passen. Sie kommt ohne naturwissenschaftliche Experimente aus und wertet selten Statistiken aus. Ist Theologie überhaupt eine Wissenschaft? Wie wird Theologie heute, unter spätmodernen Bedingungen betrieben? Wie verhält sich die Uni-Theologie zum Glauben? Muss man an Gott glauben, um Theologie zu studieren? Oder gefährdet das Studium gar den Glauben? Dienstag, 24. März 2026, Prof. Markus KaiserWie gelingt es, komplexes Wissen verständlich zu vermitteln? In Zeiten von Klimawandel, Künstlicher Intelligenz und Gesundheitskrisen ist Wissenschaftskommunikation wichtiger denn je. Ihre Aufgabe ist es, Wissenschaft verständlich, glaubwürdig und kreativ zu kommunizieren – in Medien, sozialen Netzwerken und im direkten Dialog mit der Gesellschaft. Es gilt, komplexes Wissen so vermitteln, dass es Menschen erreicht, bewegt und Vertrauen schafft. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Forschende, Kommunikatorinnen und interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam dazu beitragen können, dass Wissenschaft nicht nur erklärt, sondern verstanden wird. Dazu gehört auch das Projekt Campus2Public, das Wissenschaftskommunikation an bayerischen Hochschulen fördert. Dienstag, 14. April 2026, Dr. Erik SengewaldAngewandte Wissenschaft in der Berufseignungsdiagnostik Jugendliche wie auch Erwachsene in den Phasen ihrer beruflichen Erst- oder Neuorientierung zu unterstützen, ist eine wesentliche Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit. Vom Berufspsychologischen Service werden dabei auch eignungsdiagnostische Fragen beantwortet. Bei Jugendlichen stehen zum Beispiel Eignungsfragen für bestimmte Ausbildungsberufe oder die Ermittlung eines generellen Stärken-Schwächen- oder Interessensprofils im Vordergrund. Aus dem Fachbereich Psychologische Forschung und Entwicklung wird dargestellt, wie wichtig hier die wissenschaftliche Fundierung der eingesetzten diagnostischen Verfahren ist. Dienstag, 21. April 2026, Prof. Dr. Jörn GlasenappWarum wird über Taylor Swift geforscht? Neben Naturwissenschaften, Technik, Medizin oder Rechtswissenschaften haben die Geistes- und Kulturwissenschaften einen festen Platz in der universitären Bildung. Gerade die Literatur- und Medienwissenschaft befasst sich mit aktuellen Phänomenen, wozu auch die Popkultur zählt. Wie kaum eine andere Musikerin hat es die US-Amerikanerin Taylor Swift mit 200 Millionen verkauften Tonträgern, milliardenfachen Streams und mit mehreren hundert Millionen Followern in den sozialen Netzwerken in den Pop-Olymp geschafft. Was macht ihren Erfolg aus? Was sind ihre Botschaften und warum ist sie Vorbild für eine ganze Generation? Damit befasst sich inzwischen auch die Forschung. Dienstag, 28. April 2026, Dr. Michael JungertScheitern in den Wissenschaften – Formen, Funktionen, Kulturwandel Das Scheitern ist in den Wissenschaften und in anderen Innovationsbereichen allgegenwärtig und in unterschiedlichen Formen ein wichtiger Bestandteil von Erkenntnisprozessen. Als spezifischer Forschungsgegenstand wurde es bisher allerdings kaum gesehen und im gesellschaftlichen Zusammenhang wird es häufig tabuisiert. Der Vortrag zielt auf einen Imagewandel ab: Nach einem Überblick zu den verschiedenen Ursachen und Typen des Scheiterns wird gezeigt, dass ein interdisziplinärer Ansatz nötig ist, um auch die bisher unbeleuchteten und produktiven Momente des Scheiterns besser zu verstehen und nutzbar zu machen. Dienstag, 5. Mai 2026, Dr.Magda LuthayGleichberechtigung in der Wissenschaft Wissenschaftlerinnen sind an den Universitäten in allen Forschungsgebieten vertreten, dennoch in vielen Fächern weiterhin unterrepräsentiert, etwa im MINT-Bereich. Je höher die Qualifikationsstufe, desto niedriger der Frauenanteil: Woran liegt das und was können Universitäten unternehmen, um eine Gleichstellung und -behandlung von Frauen in der Wissenschaft zu gewährleisten? Das Büro Gender und Diversity der FAU ist die zentrale Einrichtung für Chancengleichheit und Diversität und konzipiert und unterstützt Projekte zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dienstag, 12. Mai 2026, Prof. Dr. Thomas MölgDie Erforschung des Klimawandels: Gegenwart, Zukunft und das Jahr 1982 Die Kenntnis über das Klima der Zukunft besitzt höchste Bedeutung im Sinne der künftigen Stabilität und Gestaltung des menschlichen Lebensraums. Thematisiert wird, wie wir in der physikalischen Klimaforschung in die Zukunft blicken und welche Rolle Simulationen mit Klimamodellen dabei spielen. Auch wenn man diese Modelle bildlich als „Glaskugeln“ für Vorhersagen bezeichnen kann, sind sie klar nachvollziehbar und werden bereits seit Jahrzehnten erfolgreich für Voraussagen eingesetzt. Vieles, schon früher Vorhergesagte, hat sich längst bewahrheitet. Dienstag, 19. Mai 2026, Christina MerkelWissenschaftsjournalismus – eine wichtige "Übersetzungsarbeit" Ob Gentechnik, Digitalisierung oder Corona - immer mehr Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung haben direkten Einfluss auf das Leben der Menschen. Doch wie gelangt das Wissen aus den "Elfenbeintürmen" in die Öffentlichkeit? Der Wissenschaftsjournalismus leistet hier unerlässliche "Übersetzungsarbeit". Freilich schaffen es nicht alle Themen aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen unserer Region in die lokale Tageszeitung. Nach welchen Kriterien hier die Auswahl geschieht, was die Menschen interessiert und was nicht, sind Fragen, die die Redaktionen vor große Herausforderungen stellen. Referent*innen: Prof. Dr. Jörn Glasenapp, Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften, Universität Bamberg Prof. Dr. Florian Höhne, Fachbereich Theologie, FAU Dr. Michael Jungert, FAU Kompetenzzentrum für interdisziplinäre Wissenschaftsreflexion (ZIWIS) Prof. Markus Kaiser, Dekan der Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Laura Kneppe, Stabsstelle Presse und Kommunikation/Wissenschaftskommunikation, FAU Dr. Magda Luthay, Leitung des Büros für Gender und Diversity, FAU Christina Merkel, Wissenschaftsjournalistin, Verlag Nürnberger Presse Prof. Dr. Thomas Mölg, Institut für Geographie, FAU Dr. Erik Sengewald, Psychologische Forschung und Entwicklung, Bundesagentur für Arbeit Moderation: Dr. Susanne Stemmler, vhs Erlangen
Ergänzend zu den Vorträgen zur Familiengeschichtsforschung im Wintersemester beschäftigt sich dieser Kurs mit der Kurrentschrift. Über Jahrhunderte hinweg wurden Dokumente in Kurrentschrift geschrieben: Urkunden, Verträge, Einträge in Kirchenbücher, Briefe, Postkarten, Familienbücher - aber wer kann das noch lesen? Der Einsteigerkurs vermittelt elementare Grundkenntnisse und Hilfestellungen für das Lesen von Kurrentschrift. Danach üben wir das Lesen anhand von ausgewählten Dokumenten.
Mit Augustus beginnt eine neue Epoche der römischen Geschichte - gab er selbst noch vor, die Prinzipien der Republik weiterführen zu wollen, und bezeichnete sich lediglich als "princeps inter pares", Erster unter Gleichen, wurde diese Illusion von seinen Nachfolgern rasch aufgegeben. Der Vortrag beschäftigt sich mit den frühen Kaisern der julisch-claudischen Dynastie von Tiberius, dem Stiefsohn des Augustus, über die drei Kaiser, die in der Überlieferung besonders schlecht davonkommen, Caligula, Claudius und Nero, bis zum Ende der ersten römischen Kaiserdynastie und den Wirren des Vierkaiserjahres 69 n.Chr.
Was wir als Geschichte bezeichnen, ist immer der Versuch der Rekonstruktion einer Wirklichkeit. Bei der Antike ist diese Rekonstruktion besonders herausfordernd - die Zeitzeugnisse, aus der wir unsere Kenntnis der Antike beziehen, bilden die Realität nur sehr punktuell ab und sind oft stark tendenziös. Dazu kommt unsere weite Entfernung von den Menschen und Ereignissen und damit die Schwierigkeit, die Zeugnisse angemessen zu interpretieren. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Arbeitsweise der Alten Geschichte und ihrer benachbarten Disziplinen und zeigt an besonders eindrücklichen literarischen Quellen, Inschriften, Münzen, Graffiti und Papyri, wie die Erforschung der Antike Gestalt annimmt.
Im ersten Beitrag zu der Reihe Archäologie in Israel seit 1948 sollen die rechtlichen Grundlagen der (staatlichen) archäologischen Arbeit im Land hinsichtlich ihrer Geschichte vorgestellt werden. Dazu muss die Zeit des britischen Mandats betrachtet werden, denn die gesetzlichen Grundlagen entsprechen bis heute dem Mandatsrecht.
Im zweiten Beitrag wird die Frage gestellt, wo sind Sodom und Gomorrah? De Referent geht der Frage nach, was die Bedeutung von „Biblischer Archäologie“ heute ist. Auch in einer zunehmend säkularen Gesellschaft sind Sodom und Gomorrah ein Begriff, und wenn es nur eine Mutter ist, die ihrem Kind sagt, dass es in seinem Zimmer so aussieht.
Die acht Jahreskreisfeste und ihre Traditionen blicken auf eine uralte Geschichte zurück. Begibt man sich auf Spurensuche, führt sie uns zu den Kelten und Germanen, deren Feste später von christlichen Inhalten überlagert wurden. Der Jahreskreis umfasst vier Sonnenfeste und vier Mondfeste, die eng mit den Rhythmen der Natur verbunden sind. Im Vortrag werden Einblicke in die Ursprünge, die Bedeutung und Symbolik dieser Feste gegeben, sowie die dazugehörigen Räucherpflanzen vorgestellt. Entdecken Sie, wie diese alten Traditionen heute wieder an Bedeutung gewinnen und einen neuen Zugang zur Natur bieten könnten.
„Gott lacht nicht“ – diese Worte legt Umberto Eco in seinem Roman „Der Name der Rose“ dem Dogmatiker und Mörder Jorge von Burgos in den Mund. Und tatsächlich erscheint uns heute das Mittelalter als rigide, engstirnig und wissenschaftsfeindlich. Aber war es das? Anhand zentraler Fragen wollen wir zum Kern des mittelalterlichen Denkens vorstoßen: War das Mittelalter irrational? War das Mittelalter nur religiös? Wer waren die Ketzer? Gab es im Mittelalter Wissenschaft und so etwas wie eine „Aufklärung“?
Der kriminalgeschichtliche Vortrag berichtet über die eher düsteren Seiten der Vergangenheit und handelt von einer Justiz, die noch nicht auf Resozialisierung, sondern Sühne und Abschreckung ausgerichtet war. Im Fokus stehen u.a. die rechtlichen Grundlagen, die Art der Strafen, ihre Umsetzung, Orte der Justiz, die Person und das „Handwerkszeug“, des Scharfrichters, ausgewählte Kriminalfälle und Hinrichtungen. Anhand zahlreicher Quellen aus den Städten Erlangen und Nürnberg zeichnet der Erlanger Historiker Hartmut Heisig ein anschauliches Bild der Tätigkeit städtischer Scharfrichter in Mittelalter und früher Neuzeit.
Die Geschichte der Renaissance: eine Zeitenwende. Ausgehend von Italien ein Wendepunkt für Politik, Gesellschaft, Menschenbild, Kunst und Wissenschaft. Ein Tummelplatz schillernder Persönlichkeiten jedweder Couleur. Eine Zeit geprägt von Krieg, Mord, Intrigen aber auch unsäglicher Schönheit. Die bisherige klerikal geprägte Weltordnung - mit Gott im Mittelpunkt - wird zunehmend in Frage gestellt. Der Handel nimmt eine immer bedeutendere Rolle ein und schafft ein neues Bürgertum, das diesseits orientiert ist und die alten Feudalstrukturen aufbricht. In Kooperation mit der Seniorenquartiersarbeit Büchenbach und dem AWO Stadtteilprojekt Erlangen-Büchenbach
Die Auswanderung der in Frankreich verfolgten Hugenotten war ein die europäische Geschichte prägendes Flucht- und Migrationsereignis und für die Stadt Erlangen von zentraler kultureller Bedeutung. Von 1560 bis 1760 waren über zweihunderttausend Hugenotten von religiöser Verfolgung und der daraus folgenden Diaspora betroffen. Die Hugenottenzeit ist in Erlangen ein elementarer Bestandteil der Stadtgeschichte und prägt das Stadtbild und Lebensgefühl bis heute. Die Ankunft der Hugenotten in Erlangen ist aber auch aus wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive ein Ereignis von herausragendem Rang. Der Vortrag zeigt anhand von neu edierten Originalquellen, wie die Hugenotten und ihre neuen handwerklichen Techniken das Leben in Erlangen nachhaltig veränderten. Die neuen Erkenntnisse über die wirtschaftliche Organisation der Hugenottenmanufakturen wurden im Rahmen des interdisziplinären Universitätsbund-Projekts „E-HugO – Erlanger Hugenotten-Ordnungen Digital“ an der FAU Erlangen erarbeitet.
Ludwigskanal und Eisenbahnanbindung waren ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Voraussetzung, dass Erlangen sich zur Industriestadt entwickelte. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts galt die Hugenottenstadt als eine der ärmsten Kommunen Bayerns. Um 1900 waren Medizintechnik, Bier und Elfenbeinkämme aus der Regnitzstadt weithin begehrt. Während der Kanal nicht die hohen Erwartungen erfüllte, erwies sich die Bahn als Antriebsfeder des wirtschaftlichen Aufschwungs. Am Bahnhof trafen zeitweise drei Eisenbahnlinien aufeinander. Der reich bebilderte Vortrag erinnert an ein entscheidendes Kapitel der Erlanger Verkehrsgeschichte.
Im Kurs wird das Lesen von Dokumenten in Kurrentschrift geübt, vielleicht an einem Pfarrbuch oder einer anderen geeigneten Handschrift des 19. Jh. Die Teilnehmer können eigene Dokumente kleinen Umfanges als Übungstexte mitbringen. Wir üben und lesen nicht nur im Gesamtkurs, sondern auch in Kleingruppen. Das Ergebnis wird besprochen, ggf. ergänzt, berichtigt und fertiggestellt. Am letzten Kursabend sehen wir auf den Lern- und Übungsprozess zurück und bewerten unsere erworbenen Kenntnisse.
Die Erlanger Freimaurerloge "Libanon zu den 3 Cedern" wurde 1757 gegründet und ist somit eine der ältesten Vereinigungen in Erlangen. Sie kann auf über 260 Jahre nahezu ununterbrochene Tätigkeit zurückblicken. Bei dieser Führung durch das Logenhaus erfahren Sie, was Sie schon immer über die Freimaurerei wissen wollten: Was sind ihre geschichtlichen Ursprünge? Was sind die Grundideen? Wer sind die Freimaurer und was sind ihre Ziele? Treffpunkt: Erlanger Logenhaus, Universitätsstraße 25 In Kooperation mit der Freimaurerloge Libanon zu den 3 Cedern Erlangen
Seltene Einblicke in die sonst verschlossenen Magazine des Stadtarchivs gewährt diese Führung: Das Archiv ist Gedächtnis der Stadt und Ansprechpartner zu allen Fragen der Stadtgeschichte. Hier werden alle Unterlagen der Stadtverwaltung aufbewahrt, die historisch oder rechtlich bedeutsam sind. Darüber hinaus sammelt das Stadtarchiv viele weitere Zeugnisse zur Stadtgeschichte wie Vereins- und Firmenarchive, Nachlässe und Sammlungen von Privatpersonen. Der Leiter des Stadtarchivs informiert über die Arbeit eines Archivs und zeigt Originaldokumente aus mehreren Jahrhunderten Erlanger Stadtgeschichte. In Kooperation mit dem Stadtarchiv Erlangen
Seltene Einblicke in die sonst verschlossenen Magazine des Stadtarchivs gewährt diese Führung: Das Archiv ist Gedächtnis der Stadt und Ansprechpartner zu allen Fragen der Stadtgeschichte. Hier werden alle Unterlagen der Stadtverwaltung aufbewahrt, die historisch oder rechtlich bedeutsam sind. Darüber hinaus sammelt das Stadtarchiv viele weitere Zeugnisse zur Stadtgeschichte wie Vereins- und Firmenarchive, Nachlässe und Sammlungen von Privatpersonen. Der Leiter des Stadtarchivs informiert über die Arbeit eines Archivs und zeigt Originaldokumente aus mehreren Jahrhunderten Erlanger Stadtgeschichte. In Kooperation mit dem Stadtarchiv Erlangen
Der jüdische Friedhof auf der Bubenreuth zugewandten Seite des Burgbergs hat eine bewegte und bewegende Geschichte. 1891 in einer interreligiösen Feier eingeweiht, wurde er schon vor dem 50. Jahrestag seiner Eröffnung geschändet. Auf dieser Führung tauchen Sie ein in die Geschichte des Friedhofs, aber auch in die Geschichten der hier begrabenen Menschen, die nach jüdischem Glauben auf dem Friedhof ihre ewige Ruhe gefunden haben. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen Treffpunkt: Eingang zum jüdischen Friedhof am westlichen Ende der Rudelsweiherstraße
Der jüdische Friedhof auf der Bubenreuth zugewandten Seite des Burgbergs hat eine bewegte und bewegende Geschichte. 1891 in einer interreligiösen Feier eingeweiht, wurde er schon vor dem 50. Jahrestag seiner Eröffnung geschändet. Auf dieser Führung tauchen Sie ein in die Geschichte des Friedhofs, aber auch in die Geschichten der hier begrabenen Menschen, die nach jüdischem Glauben auf dem Friedhof ihre ewige Ruhe gefunden haben. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen Treffpunkt: Abzweigung zum jüdischen Friedhof am westlichen Ende der Rudelsweiherstraße
Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Eingang zu einem Doggerstollen aufgesucht. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen
Zwangsjacken, Ausbruchswerkzeuge, Suizidmittel, diagnostische Geräte, persönliche Dokumente: Das Bezirksklinikum Erlangen hat eine umfangreiche psychiatriehistorische Sammlung bewahrt. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Vielfalt der Sammlung, zeigt auf, was diese Objekte über Behandlung, Kontrolle und den Alltag in der Anstalt erzählen – und diskutiert die ethischen Grenzen ihrer musealen Präsentation. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen
Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg ist bis heute stark westeuropäisch ausgerichtet. Der Krieg „im Osten“ hingegen bleibt hierzulande eine große Leerstelle. Dieses Unwissen steht in starkem Kontrast zu den Erinnerungen in den betroffenen Gesellschaften Osteuropas, für die der Krieg und die Besatzung zentrale historische Bezugspunkte sind. Der Vortrag thematisiert die lokale Dimension des Krieges – die Schicksale der Osteuropäer als Zwangsarbeiter in Erlangen. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte
Das zerklüftete Altdorfer Land birgt zahlreiche Geheimnisse. Noch heute bietet es Archäologen ein breites Arbeitsfeld. Wir besuchen auf unserer Wanderung einen der rätselhaftesten Orte der Gegend: die Kirche St. Michael. Nicht nur der Bau selbst hütet einige Geheimnisse. Auch ihr Standort und die unmittelbare Umgebung sind besonders. Erst in jüngerer Zeit gelang es hier, etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Rundweg, 11 km. Im Anschluss bestehen in Altdorf Einkehrmöglichkeiten. Treffpunkt: Am Bahnhof in Altdorf (S-Bahn-Endhaltestelle)
Die Gegend um Pettensiedel gehört nicht zu den klassischen Ausflugs- und Wanderzielen, liegt der Ort doch etwas abseits beliebter Wanderwege. Dabei mangelt es hier nicht an landschaftlichen und kulturhistorischen Höhepunkten. Auch das nahe Forth hat einiges zu bieten, so seine Jahrhunderte währende jüdische Geschichte. Wanderung (10 km) Treffpunkt: Am Bahnhof in Forth (Gräfenbergbahn)
Eine mächtige Burg prägt die einmalige Landschaft zwischen Heidenberg und dem Spalter Hügelland. Von hier aus bietet sich einer der wohl faszinierendsten 360-Grad-Blicke Mittelfrankens. Der Ort und sein Umland, besonders auch der Abenberger Wald, sind eine wahre Schatzkiste! Unser Weg führt zu den interessantesten Orten und Sehenswürdigkeiten des Abenberger Landes. Wanderung, 8 km. Im Anschluss bietet sich auf der Burg Abenberg die Möglichkeit zur Einkehr bei Kaffee und Kuchen an. Treffpunkt: Am Caritas Seniorenzentrum St. Josef in Abenberg (Mäbenberger Str. 7-9, 91183 Abenberg)
Die Leiterin des sächsischen Kinderpalliativzentrums, Frau Dr. rer. medic. Maria Janisch gibt Einblicke in die Kinderpalliativversorgung. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt.. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Sandra Liebscher-Koch, Expertin für Komplementäre Pflege und Medizin, Universitätsmedizin Göttingen, Internationaler Studiengang Palliative Care (M.S.) Hochschule Bremen führt in die mitfühlende Gemeinschaft Indiens ein und arbeitet heraus, was wir von Indien lernen können.. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt..
Die Sozialarbeiterin, Gerontologin, Psychoonkologin und Leiterin der krebsberatung im Kloster Lehnin spricht über Diversität in der Palliativversorgung. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt..
Vortrag der Direktorin der Strahlenklinik des Universitätsklinikums Erlangen. Der Vortrag findet in der Lehr- und Forschungsstelle Palliativmedizin in der Werner-von-Siemens-Straße 34 statt..
Die Forschungsstelle für religiöse Vielfalt der FAU und die Volkshochschule Erlangen bieten mit AGORA einen Raum für Gespräche über ein komplexes Thema, den Konflikt zwischen Israel und Palästina. Das Gespräch über dieses Thema ist immer schwierig, oft schmerzlich und führt regelmäßig in Konfrontation und zu verbalen Verletzungen. AGORA bietet einen Raum, in dem klare Regeln für die Debatte gelten. Die drei Nachmittage/Abende werden doppelt moderiert: einmal, um die Gesprächskultur zu wahren und zum anderen inhaltlich. AGORA möchte und kann keine Lösungen präsentieren, sondern einen Raum anbieten, an dem Menschen unterschiedliche Perspektiven austauschen können. Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen des Konfliktes auf Deutschland. In Kooperation mit der Forschungsstelle für religiöse Vielfalt an der FAU
Beobachten wir eine Militarisierung der Gesellschaft? Und falls ja, was macht die Militarisierung mit unserer Gesellschaft? An welchen Stellen fühlen Menschen sich verpflichtet, das eigene Land zu verteidigen – oder eben überhaupt nicht? Was erfordert die internationale Sicherheitslage aktuell? Welche anderen, neuen Wege zum Frieden gibt es? In Kooperation mit der "Werkstatt Demokratie heute"
In vielen Städten Deutschlands ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Selbst „Normalverdiener*innen", nicht nur in Großstädten, müssen oft mehr als ein Drittel ihres verfügbaren Einkommens für Miete und Nebenkosten aufwenden. Anlässlich des 10-jährgen Bestehens befasst sich Refugium Erlangen e.V. mit Ursachen und Hintergründen und zeigt eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern. Sie nennt besondere Herausforderungen und stellt Wohnbau-Projekte vor, die auf kommunaler Ebene bereits verwirklicht wurden. Die Ausstellung erklärt verständlich Fachbegriffe und thematisiert, was noch zu tun ist.. In Kooperation mit Refugium-Erlangen e.V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung
Zuhören und Respekt gehören zu einem gedeihlichen Zusammenleben dazu. Die vhs Erlangen startete vor einigen Monaten ein Projekt der politischen Bildung vor Ort in Büchenbach, mit genau diesem Anspruch. In Gesprächen auf der Straße kam heraus, was Bürgerinnen und Bürger über ihren Stadtteil denken und wie sie das Leben in Büchenbach empfinden. Oftmals gelang es in diesen Gesprächen über die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse in intensiven Austausch zu kommen. Dieser Vortrag berichtet davon und wir überlegen, wie man das Sprechen und Zuhören in der Öffentlichkeit fördern kann. In Kooperation mit der Martin Luther Kirche
Haben Sie schon einmal versucht, einen Beruf allein durch clevere Ja-Nein-Fragen zu erraten? Bei unserer neuen Reihe „Heiteres Berufe Raten“ hat das Publikum die Chance dazu! Zwei spannende Persönlichkeiten stehen auf der Bühne – doch was genau sie beruflich machen, bleibt vorerst ein Geheimnis. Mit Fragen wie „Arbeiten Sie im Freien?“ oder „Tragen Sie während Ihrer Arbeit eine Uniform?“ tasten Sie sich Schritt für Schritt an die Lösung heran. Ist das Rätsel gelöst, gibt es spannende Einblicke: Unsere Gäste plaudern aus dem Berufsalltag, erzählen Anekdoten und lassen Sie an ihren kuriosesten Erlebnissen teilhaben. Eine Gelegenheit zum Mitraten und Staunen – und ein Abend, der zeigt: Jeder Beruf ist auf seine Art faszinierend. Moderation: Sara Schrage und Elisabeth Preuß
Ionisierende Strahlung ist unsichtbar und für menschliche Sinnesorgane nicht wahrnehmbar – ihre Risiken werden daher oft unterschätzt. Aufbauend auf dem ersten Teil der Vortragsreihe (Kurs-Nr. 26S201043) behandelt dieser Abschnitt Strategien, um Gesundheitsgefahren durch Strahlung zu erkennen, zu bewerten und zu minimieren. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, mit denen sich die Strahlenexposition auf ein akzeptables Niveau senken lässt.
Wer empfindet kein Bedürfnis nach Vergeltung von Unrecht? Aber: Wie soll, wie darf man auf Unrecht reagieren? Ein Blick in die Menschheitsgeschichte zeigt, dass ungezügelte Rache zerstörerisch wirkt. Schon im Alten Testament werden der Vergeltung rechtliche Grenzen gesetzt. Wie kann und muss Unrecht nach rechtsstaatlichen Maßstäben ausgeglichen werden? Dabei wird auch der aktuelle Nahostkonflikt unter diesem Blickwinkel beleuchtet. In Kooperation mit der Forschungsstelle für religiöse Vielfalt an der FAU
Haben wir nicht gerade noch 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert? Wie passt das zusammen mit der drastischen Zunahme antisemitischer Straftaten, die sich seit 2022 mehr als verdoppelt haben? Der "7. Oktober 2023" treibt die Spirale des Judenhasses fast ungebremst an. Woher rührt dieses Wiedererstarken eines überwunden geglaubten Antisemitismus' mitten unter uns? Und warum ist dies auch ein Angriff auf das Zentrum unserer freiheitlichen Demokratie? In Kooperation mit der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen und der Stadtbibliothek Erlangen
In vielen Städten Deutschlands ist bezahlbarer Wohnraum Mangelware. Selbst „Normalverdiener*innen", nicht nur in Großstädten, müssen oft mehr als ein Drittel ihres verfügbaren Einkommens für Miete und Nebenkosten aufwenden. Anlässlich des 10-jährgen Bestehens befasst sich Refugium Erlangen e.V. mit Ursachen und Hintergründen und zeigt eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern. Sie nennt besondere Herausforderungen und stellt Wohnbau-Projekte vor, die auf kommunaler Ebene bereits verwirklicht wurden. Die Ausstellung erklärt verständlich Fachbegriffe und thematisiert, was noch zu tun ist.. In Kooperation mit Refugium-Erlangen e.V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung
Der Nahe Osten befindet sich bereits seit den arabischen Umbrüchen in einer Phase tiefgreifender Neuordnung. Die Ereignisse um den 7. Oktober 2023, der darauf folgende Krieg und die seit Oktober 2025 andauernden Friedensbemühungen zeigen nicht nur neue Machtverhältnisse auf, sondern rütteln auch an alten Gewissheiten über die Region und die Rolle der beteiligten Akteure – etwa der USA. Der Vortrag ordnet die jüngsten markanten Einschnitte in der nahöstlichen Geschichte ein und skizziert mögliche Szenarien der weiteren Entwicklung. In Kooperation mit "Werkstatt Demokratie heute" Der Vortrag wurde vom 07.05.2026 auf den 09.06.2026 verschoben.
Populistische Politik und Demokratie scheinen unvereinbare Gegensätze zu bilden. Das unterstreicht die Verachtung von Populisten gegenüber Recht und liberaler Demokratie. Daneben gibt es jedoch auch Bestrebungen, eigene politische Ziele als demokratisch zu bezeichnen: „illiberale Demokratie“, „plebejische Demokratie“ und „souveräne Demokratie“. Für ausgewählte europäische Länder sollen diese politischen Orientierungen beleuchtet werden (Deutschland, Polen, Ungarn). In Kooperation mit der Stadtbibliothek Erlangen