Semesterthema 26S: Handwerk
Friedrich Rückert, der Dichter und Sprachgelehrte, hat auch den Alltag "bedichtet": die Mäntel der Kinder und den "Putz" der Damen, Uhren, Thermometer und Barometer. Kaffee, Wein und Sauerkraut und noch vieles mehr motivierten ihn zu einfachen Reimereien ebenso wie zu kunstvollen Gedichten. Das Verseschmieden ging ihm so leicht von der Hand, dass wir im poetischen Gesamtwerk buchstäblich über Folianten, Taschenbücher und Taschentücher, Musikinstrumente und Haushaltsgegenstände stolpern. "Musst du denn immer dichten?", wurde er oft gefragt. Die Antwort finden Sie nach diesem Rückert-Abend vielleicht selbst. Mitglieder des Erlanger Rückert-Kreises e.V. tragen Gedichte aus den "Makamen des Hariri" und anderen poetischen Werken vor, ergänzt durch Auszüge aus dem Briefwechsel Rückerts.
„Mensch, was haben wir heute wieder gelacht!“, denken wir uns oft nach der Theaterstunde. Mit lustigen Übungen und Spielen aus dem Improtheater bildet sich in der Theaterwerkstatt eine starke Gemeinschaft, die zusammen das Glück sucht und sich über die Absurditäten, die dabei entstehen, halb tot lacht. Doch am Ende sind wir jedes Mal erstaunt, wie viel Material wir mit Humor und Leichtigkeit produziert haben. Am 2. Februar zeigen wir diese Szenenfolge einem interessierten Publikum und werden sicherlich das ein oder andere Lachen auf die Gesichter der Zuschauer*innen zaubern. Eine Kooperation mit wabene
Der Dichter des sogenannten Schwalbenliedes „Aus der Jugendzeit“ wuchs im ländlichen Oberlauringen auf. Mit seinem Bruder Heinrich streifte er durch Wald und Flur, fing Schmetterlinge und sammelte Käfer, Vogeleier und Schneckenhäuser. Was er in diesem „Waldkindergarten“ gelernt hatte, spiegelt sich wider in seinen Gedichten über Schmetterlinge und Stubenfliegen, Schwalben und Raben, Ratz und Katz und weiteres Getier. In den „Geharnischten Sonetten“, im „Liebesfrühling“ und in der „Weisheit des Brahmanen“ dienen Tiere wie Adler, Taube, Wolf oder Kamel auch als Allegorien. Der Erlanger Rückert-Kreis e.V. lädt zu einer vergnüglichen Reise durch „Rückerts Tierleben“ ein und berichtet von besonderen Ereignissen im Leben des Dichters und seiner Familie.
2026 jährt sich die Erfindung der Fotografie zum 200. Mal. Lange Zeit galt sie als Handwerk. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie als Kunstform anerkannt, gesammelt und ausgestellt. Wir beschäftigen uns u.a. mit den Pionieren der Technik, Nadar und Eadweard Muybridge, mit den Pflanzenserien von Karl Blossfeldt, mit den Bauhaus-Vertretern Gertrud Arndt, T. Lux-Feininger, Lucia Moholy, mit der Entwicklung der Straßenfotografie, dem Erfolg der von Bernd und Hilla Becher begründeten Düsseldorfer Fotoschule samt deren erfolgreichen Schülern Candida Höfer, Thomas Ruff und Thomas Struth, sowie den Grandes Dames der bundesdeutschen- und DDR-Fotografie Sibylle Bergemann, Barbara Klemm, Herlinde Koelbl und Helga Paris.
In dieser mehrteiligen Vortragsreihe wird Kunstgeschichte einmal anders erzählt. Für jedes Jahrhundert nehmen wir eine Region Europas in den Fokus und beleuchten diese eingehend. So betrachten wir die Kunst des 15. Jahrhunderts der Niederlande, das 16. Jahrhundert führt uns nach Italien, im 17. Jahrhundert wenden wir uns nach Spanien, bevor unser Interesse im 18. Jahrhundert Frankreich gilt. - Von samtenen Stoffen und anmutigen Heiligen: Die Kunst der Niederlande im 15. Jahrhundert - Von überwältigender Schönheit und vollkommener Harmonie: Die Kunst Italiens im 16. Jahrhundert - Von frommer Kunstfertigkeit und strenger Eleganz: Die Kunst Spaniens im 17. Jahrhundert - Von zarter Sinnlichkeit und seidenen Roben: Die Kunst Frankreichs im 18. Jahrhundert
Theater spielen! Ja, das wollten Sie auch schon lange mal (wieder) machen? Dann geben Sie sich einen Ruck und kommen Sie zur Theaterwerkstatt! Wir sind eine offene, bunt zusammengewürfelte Gruppe und freuen uns über neue Mitspieler*innen. Jeden Montag verbringen wir eineinhalb vergnügte Stunden miteinander, in denen wir mit Übungen aus dem Improvisationstheater eine Szenenfolge erarbeiten. Kursleiterin Stefanie Miller gibt uns mit ihren Impulsen das nötige Handwerkszeug, damit wir am Ende begeistert unser eigenes kleines Theaterstück aufführen können. Am 6. Juli zeigen wir unsere Szenenfolge einem interessierten Publikum im Stufensaal des kubic. Eine Kooperation mit wabene
Für Anfänger*innen In diesem Kurs lernen Sie, wie Techniken des Improvisationstheaters dabei helfen, souverän, flexibel und authentisch aufzutreten. Sie üben, auf Fragen und Situationen schlagfertig zu reagieren, Gespräche klar zu führen und auch in unerwarteten Momenten ruhig und konzentriert zu bleiben. Durch praktische Arbeit an Stimme, Körpersprache und Ausdruck gewinnen Sie Sicherheit und Vertrauen in Ihre Wirkung. Nicht nur im Berufsleben hilft das, überzeugend aufzutreten und dabei gelassen zu sein. Kian Schmalenbach spielt Improtheater beim Erlanger Verein FAUst aufs Auge e.V. Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Schuhe, Verpflegung für den Tag
Für Anfänger*innen Wie entstehen Charaktere und wie können sie eine Geschichte erzählen? In diesem Kurs lernen Sie, mit Methoden aus dem Improtheater lebendige Figuren spontan zu erschaffen. Wir üben, wie Körper, innere Haltung und Gefühle eingesetzt werden, um verschiedene Rollen glaubwürdig darzustellen. Dabei entdecken wir, wie Charaktere durch ihr Verhalten, ihre Ziele und ihre Beziehungen die Handlung voranbringen und beeinflussen. Hanna Burg spielt Improtheater beim Erlanger Verein FAUst aufs Auge e.V. Bitte mitbringen: Bequeme Kleidung und Schuhe, Verpflegung für den Tag
Dieser Kurs bietet eine praktische und theoretische Einführung in verschiedene Entspannungstechniken wie Progressive Muskelrelaxation (PMR), Autogenes Training (AT), Body-Scan und weitere. In vertrauensvoller Atmosphäre können Sie die Methoden kennenlernen und herausfinden, welche am besten zu Ihnen passt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte mitbringen: Matte, kleines Kissen, warme und dicke Socken In Kooperation mit dem Kulturpunkt Bruck
Für Neugierige und Geübte Lachyoga macht sanft auf das Lachen aus dem Bauch heraus aufmerksam. Der Workshop gibt einen Einblick in harmonisierende Übungen aus dem Yoga, Lachübungen, Atemübungen und Entspannungstechniken, um den Geist zur Ruhe zu bringen und sich selbst zu erheitern. Ein weiterführender Kurs startet eine Woche später zur selben Zeit (26S506107). Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Getränk
Diese Form des Lachyoga macht sanft auf das Lachen aus dem Bauch heraus aufmerksam. Die Stunden beinhalten stärkende und harmonisierende Übungen aus dem Yoga, Lachübungen, Atemübungen, Entspannung und geführte Meditationen, um den Geist zur Ruhe zu bringen und so sich selbst zu erheitern. Sie brauchen keine Vorkenntnisse für diesen Kurs, sollten aber Offenheit und Neugierde für Körper und Geist mitbringen. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Getränk