Weidmann, Stefanie
Von Göttern und MenschenMeilensteine der Antike
Mit Augustus beginnt eine neue Epoche der römischen Geschichte. Er selbst gab noch vor, die Prinzipen der Republik weiterführen zu wollen. Er selbst bezeichnete sich als „primus inter pares“, als „Erster unter Gleichen“. Diese Illusion wurde von seinen Nachfolgern rasch aufgegeben.
Der Vortrag beschäftigt sich mit den frühen Kaisern der julisch-claudischen Dynastie von Tiberius, dem Stiefsohn des Augustus, über die drei Kaiser, die in der Überlieferung besonders schlecht davonkommen, Caligula, Claudius und Nero, bis zum Ende der ersten römischen Kaiserdynastie und den Wirren des Vierkaiserjahres 69 n.Chr.
Der Vortrag beleuchtet die hohe Kaiserzeit von Kaiser Hadrian über den Philosophenkaiser Marcus Aurelius bis zum zweiten Vierkaiserjahr 193 n.Chr. und der Machtübernahme durch Septimius Severus – eine Phase zwischen Stabilisierung und tiefgreifendem Wandel, die das Imperium nachhaltig prägen und bereits die sogenannte Krise des 3. Jahrhunderts andeuten.