Haberkamm, Helmut
Helmut Haberkamm, 1961 in Dachsbach im Aischgrund geboren, bekannt als Dialektdichter („Frankn lichd nedd am Meer“), Theaterautor („No Woman, No Cry – Ka Weiber, ka Gschrei“), Erzähler („Das Kaffeehaus im Aischgrund“, „Der Baron im Blauen Haus“), Song-Übersetzer („Fier immer jung“), Frankenkenner („Kleine Sammlung fränkischer Dörfer“), Mundartliebhaber („Gräschkurs Fränkisch“) und Festival-Macher („Edzerdla“), Betexter von Bäckereitüten und Kunstpostkarten, lebt in Spardorf bei Erlangen.
Fränkisch ist mehr als nur ein Dialekt – es ist regionale Identität, Geschichte und Lebensgefühl! In diesem ersten Teil unserer Fränkisch-Reihe führt der Mundart-Kenner und Mundart-Liebhaber Helmut Haberkamm in die faszinierende Welt des Fränkischen ein: Woher kommt der Dialekt, wie hat er sich entwickelt und was macht ihn so unverwechselbar? Von den unterschiedlichen Varianten über typische Sprachmelodien bis hin zu kuriosen Wörtern und Redewendungen gibt es viel zu entdecken. Natürlich darf auch der Humor nicht zu kurz kommen – denn Fränkisch ist oft witzig, charmant und manchmal rätselhaft. Ob Sie selbst aus Franken kommen oder einfach neugierig sind auf die fränkische Mundart: Dieser Abend ist lehrreich, unterhaltsam und garantiert voller Aha-Momente.
Am zweiten Abend unserer Fränkisch-Reihe wird der Dialekt lebendig: Wie klingt Fränkisch in Literatur, Liedern und Geschichten? Helmut Haberkamm bringt mit eigenen Texten und ausgewählten Beispielen aus der fränkischen Mundartdichtung die Sprache zum Klingen. Als musikalische Begleitung sorgt Dschubbi Meyer-Wanke für die passende Stimmung und so wird der Abend zu einem echten Erlebnis für Ohr und Herz. Wer möchte, darf sich selbst am Dialekt versuchen und so entdecken, wie Fränkisch klingt, wenn man es aktiv spricht. Und wir werfen gemeinsam einen Blick in die Zukunft: Welche Bedeutung hat Mundart heute? Wo finden wir sie noch im Alltag und in der Kultur und welche Bedeutung hat sie für kommende Generationen? So verbindet der Abend Unterhaltung mit spannenden Einblicken – und macht Lust darauf, das Fränkische zu entdecken und lebendig zu halten.