Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie
Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung von Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und sozialer Teilhabe. Deshalb bezieht die ... mehr lesen
Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung von Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und sozialer Teilhabe. Deshalb bezieht die Gesundheitsbildung an Volkshochschulen die Stärkung psychischer Gesundheit mit ein. Psychohygiene im Alltag, Konfliktfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Orientierung in Sinnkrisen, emotionale Intelligenz und soziale Kompetenz sowie die bewusste Wahrnehmung von Stresssignalen und deren Bewältigung sind Inhalte eines vielseitigen und differenzierten, präventiven Angebots für Ihre psychische Gesundheit. Falls Sie derzeit eine Psychotherapie durchführen, sprechen Sie sich bitte vor der Anmeldung zu einem der angebotenen Seminare mit Ihrem Therapeuten ab, denn Sie sollten psychisch normal belastbar sein.
Hinweis: Die Teilnehmer*innenzahl in unseren Vorträgen ist begrenzt, eine Anmeldung ist somit erforderlich.
Falls Sie verhindert sind, bitten wir um Abmeldung.
Ohne zu sehen, sich selbst begegnen. Dieser Workshop bietet eine einfache und zugleich tiefgehende Methode, die eigene Wahrnehmung zu erforschen. Beim Malen, ohne dabei ständig auf das Papier zu schauen, entsteht ein spontanes Selbstporträt, das unerwartete Einsichten ermöglicht. Eine Übung, die Spaß macht und die Sinne schärft. Keine künstlerischen Vorkenntnisse erforderlich. Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, die schmutzig werden kann, wir werden mit Farben arbeiten Materialkosten von 20 Euro sind im Entgelt enthalten.
Dieser Workshop vermittelt Eltern Grundlagen zur (Co)Regulation von Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter. Probleme beim Schlafen, Wutanfälle, Trennungsängste und vieles mehr sind alterstypische Phänomene in frühen Entwicklungsphasen. Wie können Eltern ihrem Kind helfen, mit starken emotionalen Reaktionen besser umzugehen? Gemeinsam schauen wir auf frühe Auffälligkeiten im Erleben und Verhalten, mögliche Ursachen sowie alltagsnahe Unterstützungsmöglichkeiten. Eltern erhalten Orientierung, wie sie Kinder in herausfordernden Situationen feinfühlig begleiten und ihre Entwicklung stärken können. Der Vortrag findet im Rahmen des "Tages der Kindergesundheit" in Kooperation mit dem Erlanger Bündnis für Familien statt.
Der Konsum digitaler Medien ist fester Bestandteil in der Erlebenswelt von Kindern und Jugendlichen – doch ist das noch gesund? Im Rahmen dieser Online-Veranstaltung beschäftigen wir uns unter anderem mit den Fragen: Woran können Sie als Eltern erkennen, ob die Nutzung digitaler Endgeräte bereits problematisch ist? Welche Risikofaktoren tragen zur Entstehung und Aufrechterhaltung einer Störung bei? Und wie können Sie Ihr Kind bei einem gesunden Umgang mit Smartphone, Konsole und Co. souverän begleiten? Raphael Eckert ist Psychologe (M.Sc.) bei der Familien- und Jugendberatungsstelle der Stadt Erlangen. Der Vortrag findet im Rahmen des "Tages der Kindergesundheit" in Kooperation mit dem Erlanger Bündnis für Familien statt
In einer Welt, in der Likes und Follower für Jugendliche zu wichtigen Anerkennungskriterien geworden sind, verändert sich ihr Kommunikationsverhalten sowie ihr Selbstbild und ihre psychische Stabilität. Der Vortrag zeigt, wie soziale Medien mit den klassischen Entwicklungsaufgaben des Jugendalters kollidieren und neue Risiken für die psychische Gesundheit schaffen. Thematisiert wird auch die besondere Zunahme von Essstörungen, beeinflusst durch unrealistische Körperbilder, algorithmische Inhalte und Trends wie „Body Checking“ oder „SkinnyTok“. Es wird erklärt, wann jugendliches Verhalten noch normal ist und wann es Anzeichen und Warnsignale für psychische Störungen wie Essstörungen, Depressionen oder Angststörungen sein können. Neben sozialen Medien spielen familiäre Dynamiken, Leistungsdruck, gesellschaftliche Ideale sowie genetische und neurobiologische Aspekte eine Rolle. Ziel ist es, aufzuklären, wie man Kinder und Jugendliche stärken kann, wie man heikle Themen anspricht und ein Umfeld schafft, in dem sie sich wertgeschätzt fühlen. Der Vortrag richtet sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte, Fachpersonal im Gesundheitswesen und alle, die das psychische Wohl junger Menschen fördern möchten, um eine Balance zwischen Selbstverwirklichung und Überforderung zu finden.
Die Angst zu telefonieren ist keine Seltenheit und heutzutage erstaunlich weit verbreitet ausgeprägt. Gerade wenn es um "komplizierte" Anrufe geht, die einem nicht so gut von der Hand gehen, wie Anrufe bei der Bank, bei öffentlichen Institutionen oder bei zukünftigen Arbeitgebern, aber auch nur bei Terminabsprachen oder social calls etc. kann einem die Angst schon mal einen „Strich durch die Rechnung machen“, so dass man das Telefonat lieber auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt. Sie erkennen sich wieder? In diesem kleinen Workshop thematisieren wir die Hintergründe der Telefonangst und geben praktische Hilfsmittel an die Hand, damit Sie gut vorbereitet in das nächste Telefonat gehen können. Kursleitung: Daniela Weh Veranstaltungsort: online Ausführende vhs: vhs-tuebingen