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Trauer um ehemaligen vhs-Direktor Klaus Wrobel

22 Jahre lang – von 1978 bis 2000 – prägte er als Leiter die Volkshochschule Erlangen. Am vergangenen Freitag, 26. Juni 2026, verstarb Dr. Klaus Wrobel 91-jährig im Kreise seiner Familie in Berlin. 

Seit 1973 war der ehemalige Journalist und Feuilletonist der Nürnberger Nachrichten zunächst Geschäftsführer der vhs Erlangen. 1978 übernahm er deren Leitung und prägte sie nachhaltig. Wrobel engagierte sich im Rahmen der internationalen Beziehungen der Stadt Erlangen. Die Städtepartnerschaften mit Jena und Wladimir wären ohne sein Engagement nicht so erfolgreich und so eng mit der Volkshochschule verknüpft gewesen. Wrobel war auch wissenschaftlich tätig: So publizierte er zur Geschichte der Volkshochschulen in Bayern und lehrte an der Uni Bamberg Erwachsenenbildung. Die Strukturen der Erlanger vhs und der mittelfränkischen Volkshochschulen gestaltete er entscheidend mit und etablierte die vhs als zentrale, allseits anerkannte Institution in der Stadt.

Beim Eintritt in den Ruhestand bilanzierte er: Als besonderes Merkmal der Erlanger vhs sei festzustellen: „Die Nähe zur Uni befruchtet“.  
Wrobel übergab das Ruder im April 2000 an Christine Flemming, fühlte sich der Volkshochschule und der Stadt Erlangen aber weiter eng verbunden – anfangs noch als Dozent und über viele Jahre mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen.

Das Team der vhs, Dozierende und Teilnehmende, die Klaus Wrobel noch gekannt haben, werden ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten.
 

30.06.26 13:46:03