Engelhardt, Thomas
Die Geschichte des größten Erlanger Adelspalais Das Egloffsteinsche Palais wurde 1718-1733 von Ritterhauptmann Carl Maximilian von Egloffstein am damaligen Stadtrand als Dreiflügelanlage errichtet. Nach dem Verkauf durch dessen Erben 1739 war es Sitz des Amtshauptmanns, Universitätsgebäude, Waisen- und Armenhaus, Wohnhaus und lange Zeit Schulhaus, bis es 1957 zum städtischen Kulturzentrum umgebaut wurde. Der Referent zeichnet diese wechselvolle Geschichte auf der Grundlage eigener Forschungen nach. Neu erschlossene Quellen ermöglichen überraschende Erkenntnisse über die Erbauung und die Wohnverhältnisse im Adelspalais. Am Schluss steht die Frage, wie man mit dem noch erhaltenen historischen Baubestand umgehen sollte.