Schlehlein, Kornelius
Viele Landsynagogen im Fränkischen wurden zweckentfremdet und zerstört, in den letzten Jahrzehnten aber auch renoviert. Die Landsynagoge von Allersheim (Landkreis Würzburg) stand vor dem totalen Verfall, konnte aber gerettet und im Freiladmuseum wieder aufgebaut werden. Wir fahren mit dem Bus nach Bad Windsheim und haben dort die Tour „Von armen Juden und reichen Bauern“ gebucht, die zum Museumsdorf mit der Synagoge führt. In der Museumsgaststätte „Zur Krone“ besteht Gelegenheit Mittag zu essen und wir werden auch etwas Zeit haben, Teile des übrigen, sehr weitläufigen Museumsgeländes zu entdecken. Auf der Hinfahrt sind zwei Haltepunkte in Zirndorf und Wilhermsdorf geplant, wo zwei heute als Wohnhäuser genutzte ehemalige Synagogen stehen. Der Preis beinhaltet Fahrt-, Besichtigungs- und Führungskosten, Verpflegung ist nicht im Preis enthalten. Fahrtleitung: Dr. Alexander Schmidt, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg. Abfahrtszeiten/-orte: 07:30 Uhr Feucht, Bahnhof, Bahnhofstr. 32 08:00 Uhr: Nürnberg, Langwasser Süd, Bushaltestelle, Glogauer Straße 08:30 Uhr: Stein, Parkplatz Palm Beach Freizeitbad 08:45 Uhr: Oberasbach, Rathaus In Zusammenarbeit mit den mittelfränkischen Volkshochschulen und dem Forum für jüdische Geschichte und Kultur
Keine Ermäßigung möglich.
Wenn wir geschichtsträchtige Orte besuchen, so sind wir gewohnt, dass die Umgebung, die Atmosphäre, die Mauern und Gebäude uns ihre Geschichte erzählen und einen Eindruck ihrer Zeit vermitteln. Manchmal ist aber auch von einem noch so wichtigen Ort nicht mehr viel übrig. Und trotzdem muss seine Geschichte erzählt und bewahrt werden. So ist das auch im Falle des KZ-Außenlagers Hersbruck. Seit dem Krieg wurde das Gelände des Lagers weitgehend überbaut und heute erinnert nur wenig an die traurige Vergangenheit des Geländes. In Hersbruck befand sich von Juli 1944 bis April 1945 das zweitgrößte Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Neben der Geschichte des Lagers und seiner Topographie werden bei der Exkursion der Dokumentationsort sowie der Eingang zu einem Doggerstollen aufgesucht. In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen
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Die Ausstellung zeigt in Fotos, Filmen, Graphic Novels, Medieninstallationen und Gegenständen die Geschichte der bayerischen Diakonie im »Dritten Reich«. Ein Schwerpunkt ist die Verstrickung diakonischer Einrichtungen in die NS-Rassenpolitik und in die NS-»Euthanasie«. Ausstellungsführung mit dem Leiter des Diakoniemuseums. Adresse Diakoniemuseum: Schwarzenbruck, Rummelsberg 47 In Kooperation mit den mittelfränkischen Volkshochschulen
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