Peilstöcker, Dr. Martin
Archäologie des Heiligen Landes seit der Staatsgründung 1948
In der gegenwärtigen Situation eine Vortragsreihe mit dem Thema Archäologie Israels zu starten scheint gewagt. Allerdings muss sich jemand, der sich mit er Archäologie des Heiligen Landes beschäftigt in jedem Fall darüber im Klaren sein, dass sich Archäologie und Politik nicht trennen lassen. Im ersten Schritt werden die rechtlichen Herausforderungen von archäologischen Projekten vorgestellt. In einem zweiten Schritt folgen ausgewählte Beispiele. Dr. Martin Peilstöcker ist Archäologe und hat über 20 Jahre in Israel gelebt und gearbeitet. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen ist erforderlich.
Im ersten Beitrag zu der Reihe Archäologie in Israel seit 1948 sollen die rechtlichen Grundlagen der (staatlichen) archäologischen Arbeit im Land hinsichtlich ihrer Geschichte vorgestellt werden. Dazu muss die Zeit des britischen Mandats betrachtet werden, denn die gesetzlichen Grundlagen entsprechen bis heute dem Mandatsrecht.
Im zweiten Beitrag wird die Frage gestellt, wo sind Sodom und Gomorrah? De Referent geht der Frage nach, was die Bedeutung von „Biblischer Archäologie“ heute ist. Auch in einer zunehmend säkularen Gesellschaft sind Sodom und Gomorrah ein Begriff, und wenn es nur eine Mutter ist, die ihrem Kind sagt, dass es in seinem Zimmer so aussieht.