Hygieneregeln der vhs Erlangen

Stand: 7. Juni 2021

Alle Mitarbeitenden, Kursleitenden und Teilnehmenden der Volkshochschule sind an die Einhaltung dieser Regelungen gebunden. Hinweise hierzu sind auch im Eingangsbereich der jeweiligen Unterrichtsgebäude angebracht.

1. Mund-Nasen-Schutz:

Das Tragen eines zertifizierten Mund-Nasen-Schutzes (FFP2-Maske oder medizinische OP-Maske) ist auf allen Verkehrswegen (z.B. Flure, Aufenthaltsbereiche und sanitäre Anlagen) in allen Gebäuden der Volkshochschule verpflichtend. Am Sitzplatz darf der Mund-Nasen-Schutz, so denn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt bleibt, abgenommen werden.

In Ausnahmefällen (Vergessen der Maske) wird ein Mund-Nasen-Schutz nur in der Friedrichstraße 17 an der Hausverwaltungsloge ausgegeben.

2. Allgemeine Verhaltensregeln:

Bei Begrüßungen sollte auf Händeschütteln oder Umarmungen verzichtet werden. Die Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch) ist einzuhalten. Es sollte vermieden werden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.

3. Zugänge und Wegeleitsystem

Bitte beachten Sie, dass als Eingang ins Egloffstein’sche Palais ausschließlich die Friedrichstraße 17 und als Ausgang die Südliche Stadtmauerstraße 28 genutzt werden darf. In allen anderen Gebäuden beachten Sie bitte das dort geltende Wegeleitsystem.

Bitte betreten Sie die Unterrichtsgebäude erst kurz vor Kursbeginn, da der Einlass in das Unterrichtszimmer vor Kursbeginn nur durch die Kursleitung erfolgen darf.

Im Eingangs- und Ausgangsbereich sind Desinfektionsmittelspender angebracht.

Um eine „Gruppenbildung“ in Eingangsbereichen, Fluren und Toiletten zu vermeiden, beginnen die Kurse möglichst zeitversetzt. Pausen sind nur in den Unterrichtsräumen möglich. Der Verzehr von Pausensnacks ist dort erlaubt. Außerhalb der Unterrichtszimmer gibt es keine Sitzgelegenheiten.

4. Räumlichkeiten

Die Tisch- und Sitzordnung, der Zugang zum Raum und zum Sitzplatz, die Belüftungsmöglichkeiten und der Zugang zu den Sanitärräumen sind so gestaltet, dass der vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen eingehalten werden kann. In den Kursräumen stehen pro Person mindestens 4 Quadratmeter zur Verfügung. Die Teilnehmer*innenanzahl wurde auf die Größe des jeweiligen Kursraumes angepasst. Die Tisch- und Sitzordnung wird bei mehrstündigen Kursen in der ersten Stunde festgelegt und darf in den folgenden Stunden nicht mehr verändert werden.

5. Handwaschbecken

In den Sanitärbereichen und in vielen Unterrichtsräumen sind ausreichend Waschbecken vorhanden, die mit Seife und Papierhandtüchern ausgestattet sind. Bitte beachten Sie die aufgehängten Empfehlungen zur korrekten Handhygiene am Waschbecken. Das vorhandene kalte Wasser ist ausreichend, da die Temperatur des Wassers bei der Bekämpfung von Viren keine Rolle spielt. In allen Unterrichtsräumen werden Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt.

In den EDV-Kursräumen sind die Tastaturen mit einer Folie überzogen, die nach jedem Kurs mit Isopropylalkohol desinfiziert wird.

6. Lüften

Ein regelmäßiges Lüften der Unterrichtsräume muss alle 60 Minuten für 10 bis 15 Minuten durch Stoßlüften/Querlüften erfolgen.

7. Unterhaltsreinigung und desinfizierende Reinigung von Oberflächen

Eine Reinigung von Unterrichtsgegenständen und Kontaktflächen (z.B. Dokumentenkamera, VoiceMaker, Stuhllehnen, Tische, Türgriffe und Lichtschalter) wird täglich vorgenommen. Die WC-Anlagen werden täglich gereinigt und desinfiziert.

Durch die Mithilfe der Kursleitungen und Teilnehmer*innen wird gewährleistet, dass nach je-dem Kurs Oberflächen gereinigt bzw. desinfiziert werden. Hierfür befinden sich im Raum Desinfektionsmittel und geeignete Tücher, um die benutzten Oberflächen und Arbeitsmittel zu desinfizieren.

8. Nachverfolgung der Teilnehmenden

Es finden nur Veranstaltungen mit namentlicher Registrierung und Dokumentation des Sitz-plans statt, um eine etwaige Kontakt-Nachverfolgung im Falle eines im Nachgang bekannt-werdenden Corona-Falls durch das zuständige Gesundheitsamt zu ermöglichen. Die Doku-mentation der Anwesenheit und der Sitzordnung (Tischnummern) erfolgt durch die Kurslei-tungen auf der Anwesenheitsliste.

Nur im Sprachenbereich ist bei der ersten Kursstunde eine Teilnahme ohne vorherige Anmel-dung zum „Schnuppern“ möglich. Unangemeldeten Teilnehmer*innen wird von den jeweiligen Kursleitungen das Kontakterhebungsformular zum Ausfüllen ausgehändigt.

9. Vorerkrankungen

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen) wer-den vor einer Kursanmeldung gebeten, Rücksprache mit ihrem Arzt / ihrer Ärztin zu nehmen. Die Verantwortung hierfür liegt bei jedem selbst.

10. Ausschluss vom Unterricht/Prüfungen

Die Teilnahme an Unterricht und Prüfungen ist für Erkrankte nicht möglich. Dies gilt insbesondere beim Auftreten coronaspezifischer Krankheitszeichen (u.a. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust von Geschmacks- und/oder Geruchssinn, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit/Erbrechen und Durchfall). Gleiches gilt für Personen, welche unter Quarantäne stehen bzw. noch auf die Ergebnisse eines Corona-Tests warten.

11. Gruppenarbeiten

Gruppenarbeiten, bei denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, dürfen bis auf weiteres nicht stattfinden.

12. Nutzung von Arbeitsmitteln

Arbeitsmittel, bei denen die Hygienemaßnahmen nicht eingehalten werden können, dürfen bis auf weiteres nicht gemeinsam verwendet werden.

13. Sprachprüfungen und Einbürgerungstests

An Kursteilnehmer*innen, die an Sprachprüfungen oder Einbürgerungstests teilnehmen, wird ein separates Schreiben mit den aktuellen Informationen verschickt.

14. Kurse aus dem Fachbereich Kultur

Keramikwerkstatt, Wilhelmstr. 2 f

Durch die Mithilfe der Kursleitungen und der Teilnehmer*innen wird gewährleistet, dass nach jedem Kurs Oberflächen und benutztes Werkzeug, etc. desinfiziert werden. Hierfür befinden sich im Raum Desinfektionsmittel und geeignete Tücher, um die benutzten Oberflächen und Arbeitsmittel zu desinfizieren.

Textilwerkstatt, Wilhelmstr. 2 f

Durch die Mithilfe der Kursleitungen und der Teilnehmer*innen wird gewährleistet, dass nach jedem Kurs Oberflächen, Nähmaschinen, Bügeleisen etc. desinfiziert werden. Hierfür befinden sich im Raum Desinfektionsmittel und geeignete Tücher, um die benutzten Geräte zu desinfizieren.

15. Ergänzende Bestimmungen für Veranstaltungen und Vorträge im Historischen Saal

Bei Veranstaltungen und Vorträgen der vhs gelten jeweils aktuellen Vorgaben der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Die Anmeldung zu Veranstaltungen muss im Vorfeld und möglichst online erfolgen. Im Historischen Saal sind 23 Personen erlaubt.

16. Bewegungs- und Kochkurse

Bewegungskurse

Gruppenbezogene Kurse im Innenbereich sind zeitlich begrenzt und finden in festen Gruppen statt. Die Kursteilnehmer*innen werden gebeten, eigene Matten sowie Sportkleingeräte (wird in der ersten Kursstunde besprochen) mitzubringen. Alternativ können große Handtücher oder Decken mitgebracht werden. Umkleiden stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. Die Teilnehmer*innen sollen möglichst bereits umgekleidet zum Kurs erscheinen.

Durch Bodenmarkierungen können die geforderten Abstandsregelungen von 1,5 m auch während der Bewegungskurse eingehalten werden. Körperkontakte sollen weitestgehend minimiert werden, es sind keine Partnerübungen möglich. Wenn es das aktuelle Infektionsgeschehen zulässt, darf ohne Mund-Nase-Bedeckung geübt werden (siehe aktuell geltende BayIfSMV).

Durch die Mithilfe der Kursleitungen und der Teilnehmer*innen wird gewährleistet, dass nach jedem Kurs Oberflächen und benutztes Material etc. desinfiziert werden. Hierfür befinden sich im Raum Desinfektionsmittel und geeignete Tücher, um die benutzten Oberflächen und Arbeitsmittel (Sportkleingeräte) zu desinfizieren. Vor und nach jedem Kurs ist unter Berücksichtigung des jeweiligen Lüftungskonzepts zu lüften.

Bewegungskurse in externen/angemieteten Räumen

Die für die Räume der vhs Erlangen formulierten Regeln sind sinngemäß auch für die externen Räume unter zusätzlicher Beachtung der dort geltenden Vorschriften und Regelungen anzuwenden. Dozent*innen und Teilnehmer*innen erhalten die dort geltenden Regeln vom Fachbereich.

Tanzkurse

Bei Paartanzkursen darf der Partner nicht wechseln. Körperkontakt ist nur unter den Tanzpartnern möglich. Wenn es das aktuelle Infektionsgeschehen zulässt, darf ohne Mund-Nase-Bedeckung geübt werden (siehe aktuell geltende BayIfSMV).

Kochkurse

Die Gruppengröße wird auf vier Quadratmeter pro Teilnehmer*in bzw. zwei bis drei Teilnehmer*innen pro Küchenblock angepasst. Insgesamt dürfen sich in der Küche maximal 12 Teilnehmer*innen gleichzeitig aufhalten.

Im Gebäude - auf dem Flur, Toilettengang – ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Dieser darf erst am erreichten Platz abgenommen werden, wenn es das aktuelle Infektionsgeschehen zulässt (siehe aktuell geltende BayIfSMV). Beim Betreten der Lehrküchen sind die Hände selbstverständlich gründlich zu waschen und zu desinfizieren.

In den Lehrküchen und auch beim gemeinsamen Essen wird soweit möglich zwischen allen Personen ein Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist natürlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Personen, die in einem Haushalt leben oder wenn der Abstand von 1,5 m eingehalten werden kann und es das Infektionsgeschehen zulässt, dürfen ohne Mund-Nase-Bedeckung an einem Küchenblock arbeiten (siehe aktuell geltende BayIfSMV).

Besteck, Geschirr bzw. Kochgeräte sollten nicht von mehreren Personen gemeinsam verwendet werden bzw. vor Weitergabe gründlich abgewaschen werden. Der Küchenarbeitsplatz sollte vor Benutzung durch eine andere Person ebenfalls gründlich gereinigt werden.

Teilnehmer*innen können gerne eine Schürze, ein eigenes Schneidebrett sowie Messer und bei Bedarf Getränke mitbringen. Auch Gefäße für evtl. übrig gebliebene Köstlichkeiten sind empfehlenswert. Das Tragen von Einmalhandschuhen ist laut Rahmen-Hygieneplan des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus nicht erforderlich. Gerne können diese bei Bedarf mitgebracht und genutzt werden.

Durch die Mithilfe der Kursleitungen und der Teilnehmer*innen wird gewährleistet, dass nach jedem Kurs Oberflächen und benutztes Material, etc. gereinigt/desinfiziert werden. Hierfür befinden sich im Raum Desinfektionsmittel und geeignete Tücher. Vor und nach jedem Kurs ist unter Berücksichtigung des jeweiligen Lüftungskonzepts zu lüften.

17. vhs-Bistro

Das vhs-Bistro bleibt vorübergehend geschlossen.

18. Nutzung des Innenhofs

Das Aufhalten und Rauchen im Innenhof ist aktuell nicht gestattet.

19. vhs Wohnzimmer

Das vhs Wohnzimmer bleibt vorübergehend geschlossen. Fairteiler/Foodsharing ist aktuell nicht möglich.

20. Servicebüro und Integrationsberatung

Das Servicebüro ist ab dem 12. April 2021 wieder geöffnet (Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 12.30 Uhr, Mittwoch von 10.00 bis 13.30 Uhr und Montag zusätzlich von 15.00 bis 18.00 Uhr).

Das Servicebüro ist während der Osterferien und der Pfingstferien geschlossen. Sie können uns auch telefonisch über das Servicetelefon (09131) 86-2668 (Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.30 Uhr sowie Montag, Mittwoch, Donnerstag von 13.30 bis 15.30 Uhr) und per E-Mail an vhs.sekretariat@stadt.erlangen.de kontaktieren.

Die Integrationsberatung findet nur mit vorheriger Terminvergabe statt. Sie können uns auch hier telefonisch unter (09131) 86-2684 (Montag 14.00 bis 16.00 Uhr sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr) oder per E-Mail vhs.integration@stadt.erlangen.de erreichen.

Hinweise des Robert-Koch-Instituts zu Risikogruppen

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z. B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, Krebserkrankungen oder Faktoren wie Adipositas und Rauchen scheinen das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen. Auch für Schwangere mit Vorerkrankungen/vorbestehenden Risikofaktoren (Adipositas, chron. Bluthochdruck, vorbestehender Diabetes) ist die Wahrscheinlichkeit für die Aufnahme auf eine Intensivstation und für eine invasive Beatmung erhöht und nimmt mit steigendem maternalem Alter zu, die Mortalität scheint in der Schwangerschaft jedoch insgesamt nicht erhöht zu sein.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) ist das Risiko höher als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko. Die verschiedenen vorgenannten Einflüsse und deren Kombinationsmöglichkeiten machen die Komplexität einer Risiko-Einschätzung deutlich. Daher ist eine generelle Festlegung zur Einstufung in eine Risikogruppe nicht möglich. Vielmehr erfordert dies eine individuelle Risikofaktoren-Bewertung, im Sinne einer (arbeits-)medizinischen Begutachtung.

Unter diesem Link finden Sie die aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts, die ständig aktualisiert werden:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html


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