Eros und Liebe in der Bildenden Kunst (Vortrag)

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Keine Anmeldung erforderlich

Dienstag, 13. März 2018 19:30–21:00 Uhr

Kursnummer 18S302011
Dozentin Dr. Annette Scherer
Datum Dienstag, 13.03.2018 19:30–21:00 Uhr
Gebühr Eintritt frei
Ort Friedrichstr. 19, Großer Saal
91054 Erlangen

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Ein Streifzug zum Thema Eros und Liebe in der bildenden Kunst von der Antike bis ins 20. Jahrhundert
Seit den Anfängen der bildlichen Darstellung des Menschen werden Szenen erotischen Inhalts geschildert. In der Antike bildet die griechische Vasenmalerei den Höhepunkt in der freizügigen Darstellung erotischer und homoerotischer Interaktion. Alle Erscheinungsformen der körperlichen Liebe sind eingebunden in den Kontext von Mythos und Kult. In der abendländischen Kultur pendeln Erotik und Liebe lange Zeit zwischen Reiz und Moral. Das Tête-à-Tête von Venus und Mars bei Sandro Botticelli oder Jacopo Tintoretto, die Susanna im Bade von Rembrandt oder Peter Paul Rubens sind Meisterwerke der Schilderung erotischer Momente. Im Rokoko widmen sich besonders französische Maler wie Jean-Honoré Fragonard dem sexuellen Lebensgenuss. Meister des 19. Jahrhunderts wie Lovis Corinth kreierten in unzähligen Bildern der Salomé mit dem Schleier immer neue Varianten der Formulierung weiblicher Verführungskunst. Anzügliches und Eindeutiges mit und ohne literarischen Hintergrund finden in der Moderne Einzug in die Kunst. Prominente Vertreter individuell gelebter und veranschaulichter Erotik an der Millenniumswende, wie Lucian Freud und Jeff Koons, runden das Thema ab.

Dr. Annette Scherer Kursleitung


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