Tiere und Menschen als Exoten in den frühen Zoos

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Keine Anmeldung erforderlich

Donnerstag, 27. Juni 2019 19:00–20:30 Uhr

Kursnummer 19S202533
Dozent Dr. Utz Anhalt
Datum Donnerstag, 27.06.2019 19:00–20:30 Uhr
Gebühr Eintritt frei
Ort

Lesecafé, Hauptstr. 55 (Altstadtmarktpassage)
91054 Erlangen

Kursort

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Der Zoo ist ein Kind der Französischen Revolution. Wildtierhaltung verlagerte sich vom Adel zum Bürgertum. Sichtweisen auf Tiere spiegelten bürgerliche Ideologie - "gezähmte Bestien" galten als Beweis, die Natur zu beherrschen. Deutsche Zoos inszenierten anfangs romantische Innerlichkeit, später »Exoten« unter kolonialer Obhut des "weißen Mannes".
Die Präsentation der Tiere wie die von Menschen zeigt die Konstrukte des »Anderen«: Den "Barbar / die wilde Bestie"; den "Heiden / das unvernünftige Tier"; sowie die tolerierende Arroganz gegenüber den »Exoten«. - Utz Anhalt promovierte über die Geschichte der Zoos und arbeitet als Redakteur, Dozent, Publizist und Autor.


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